Der erste Tag im Urlaub beginnt bei uns traditionell nicht mit Stress, sondern mit Gemütlichkeit – so auch diesmal. Der Morgen ging drauf für die letzten Handgriffe beim Packen, kein Hetzen, kein Blick ständig auf die Uhr. Kurz nach 10 Uhr saßen wir dann endlich im Auto, bereit für die Fahrt nach Kärnten.
Ein kleiner, aber angenehmer Unterschied zu sonst: Diesmal ohne Dachbox. Seit langem mal wieder ein Auto, das nicht aussieht, als würde es zum Auswandern aufbrechen. Fühlt sich fast ungewohnt leicht an.
Acht Stunden später kamen wir in Oberdrauburg an. Unser Ferienhaus für die nächsten 14 Tage. Und der erste Eindruck stimmt schon mal: ein schönes Haus mit toller Innenausstattung und einem tollen Ausblick auf die Berge von der Terrasse, bei dem man direkt bleiben möchte.

Was wir allerdings komplett nicht auf dem Schirm hatten: Mariä Himmelfahrt. Das ist ein Feiertag in Österreich und die Geschäfte hatten zu – an Einkaufen für den ersten Abend war also nicht zu denken. Plan B: ein Restaurant in der Nähe. Gutes Essen, kein Problem.
Zurück im Haus haben wir uns dann noch das Spiel KSC gegen Kaiserslautern angesehen, bevor uns die Fahrt eingeholt hat und wir ziemlich k.o. ins Bett gefallen sind.
Das war der Start für hoffentlich fantastische Tage in Kärnten und Osttirol: angekommen, satt, müde. Genau richtig für den Anfang.