Heute gab es wieder guten Surfwind – Farkes und Zillys haben sich mit vollem Equipment zum nahegelegenen Étang de Bourdigou aufgemacht. Wir vier haben uns dagegen für einen Stadtbummel in Perpignan entschieden.
Perpignan kennen wir bereits aus früheren Urlauben, was den Besuch auf angenehme Art entspannt: keine Pflicht-Sehenswürdigkeiten, kein Touristen-Takt, einfach durch die Gassen schlendern. Die Altstadt von Perpignan ist das Herz der katalanischsten Stadt Frankreichs – und das merkt man. Enge Gassen, rote Backsteinbauten, das mittelalterliche Ensemble rund um den Castillet und die Place de la Loge, wo sich im Mittelalter politische, wirtschaftliche und religiöse Macht auf engstem Raum konzentrierten. Hier standen einst Rathaus, Handelsbörse und Palais de la Députation nebeneinander – heute ist es einer der lebendigsten Plätze der Stadt, gesäumt von Cafés und Terassen.


Amelie hat die Gelegenheit für ein paar Kleiderkäufe genutzt, während der Rest die Stadt in Ruhe auf sich wirken ließ. Auf dem Place de la République haben wir uns anschließend mit einem Eis, einem Café und einer Chocolat chaud in die Sonne gesetzt – bewährte Formel, funktioniert in Perpignan genauso gut wie überall sonst im Süden.


Auf dem Rückweg noch ein Abstecher zum Decathlon, wo Finn neue Turnschuhe ergattert hat. Damit war auch sein Einkaufsbedarf für diesen Urlaub gedeckt – zumindest vorläufig.
Abends haben wir uns zuhause leckere Nudeln mit Crevettes gekocht, bevor wir dann zu Ivana rübergegangen sind. Maude und Harry waren nach dem Surfen ebenfalls mit auf den Campingplatz gekommen, sodass sich am Ende noch alle zusammengefunden haben. Ein gelungener Tag auf zwei verschiedenen Arten.