2022-06-06 Tag 3: Perpignan

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Heute haben wir wieder alle lange ausgeschlafen. Der Sonnenbrand der Kinder hat sich über Nacht gebessert. Trotzdem haben wir beschlossen, die Sonne heute etwas zu meiden. Dazu wollten wir nach dem Mittag nach Perpignan reinfahren, um uns die Altstadt anzuschauen. Nach dem Frühstück haben sich Amelie und Finn aber gründlich eingecremt und sind mit Mila und Jan an den Pool gegangen. Zum Sonnenschutz haben sich beide ihre UV-Schutz-Badeshirts angezogen.

Die Poolzeit der Kinder hat mir Zeit verschafft, endlich die ersten Tagesberichte für den Urlaubsblog zu schreiben. Nachdem ich die Berichte fertig hatte und sich alle ein bisschen mit einem kleinen Snack gestärkt hatten, sind wir zu Viert mit dem Auto nach Perpignan gefahren. Die Zillys haben einen Fahrradausflug an den Strand von Canet-en-Roussillon gemacht.

Das Auto konnten wir zentral abstellen und nach 5 Minuten Fußweg standen wir vor dem Castillet. Das alte zinnenbewehrte Ziegelsteinstadttor ist das letzte Überbleibsel der alten Stadtmauer von Perpignan. Hinter dem Castillet beginnt die kleine Altstadt. Hier haben wir uns erstmal ein Eis gegönnt. Heute war es ziemlich ruhig in der Stadt und die meisten Geschäfte hatten geschlossen, denn es ist ja Pfingstmontag.

Nach der kleinen Stärkung sind wir durch die kleinen, niedlichen und engen Gassen geschlendert. Dabei sind wir an der Loge de Mer, der einstigen Seehandelsbörse, mit dem Rathaus vorbeigekommen. Die Loge de Mer ist verziert mit gotischen Arkarden. Im Sommer tanzen hier auf dem Platz vor dem Rathaus und der Loge de Mer wohl häufig die Einwohner Perpignans den katalanischen Volkstanz Sardana.

In den schmalen Gassen der Altstadt konnten wir zum Glück der Sonne aus dem Weg gehen, die hier bereits hochsommerlich brennt.

Zum Abschluss haben wir uns die Cathédrale St-Jean-Baptiste angeschaut. Den Grundstein der Kirche ließ König Sancho I. 1324 n.Chr. legen. Sancho I. war der einzige mallorquinische König, der dauerhaft in Perpignan lebte und heute in der Cathédrale begraben ist.

Zurück auf unserem Campingplatz haben wir uns zum Grillen mit den Zillys verabredet. Allerdings mussten wir erstmal ein Gewitter abwarten, das ziemlich heftig über uns herzog. Aber nachdem wir uns eine halbe Stunde in unseren Mobilehomes gemütlich gemacht hatten, konnten wir wieder raus und den Grill anschmeißen.

Einen weiteren gemütlichen Abend haben wir auf unserer Terrasse ausklingen lassen.