2022-06-05 Tag 2: Canet-en-Roussillon

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Wir haben alle tief, fest und lange geschlafen. Zum Frühstück sind alle vier Kinder zusammen zum kleinen Laden auf dem Campingplatz gegangen und haben jeweils Baguettes und Croissants gekauft. Und dann haben wir das erste Frühstück auf unserer tollen Terrasse genossen. Das Baguette hier in Frankreich schmeckt einfach besser. Das liegt vielleicht an dem tollen Rezept hier oder vielleicht auch einfach am Urlaub, der Sonne und der tollen Umgebung.

Nach dem Frühstück sind die vier Kinder alle zum Pool mit den vielen Rutschen gelaufen. Nach und nach sind wir Erwachsenen nachgekommen. Am Pool war es richtig voll und zu allem Übel war auch noch die Camping-Animation mit lauter Musik in vollem Gange. Über das lange Wochenende sind noch viele Franzosen auf dem Campingplatz, die aber alle am Montag wieder fahren müssen, da es noch keine Schulferien in Frankreich gibt.

Die Animation war dann zum Glück nach ein paar Minuten vorbei und es kehrte etwas Ruhe ein. Die Kinder waren begeistert von den vielen Rutschen. Es gibt hier eine lange gelbe Rutsche, die automatisch die Zeit stoppt. Dann gibt es eine kleinere Rutsche. Den größten Spaß hatten die Kinder aber auf der welligen, ziemlich steilen 4er Rutsche, auf der alle Kinder parallel runterrutschen konnten. Und das geht in allen möglichen Variationen: vorwärts, rückwärts, auf Knien, usw.

Ich wollte dann auch irgendwann mit Finn in den Pool zum Schwimmen, wurde aber gleich vom Bademeister wieder rausgewunken, da man hier keine Badeshorts sondern nur eng anliegende Badehosen tragen darf. So etwas besitze ich ja gar nicht. Also habe ich es mir auf der Liege mit einem Buch gemütlich gemacht, während alle anderen die Poollandschaft und das Wasser genossen. Der Badehosenkauf ist natürlich für Morgen fest eingeplant.

Ich und Sandra habe es dann nach 1 1/2 Stunden nicht mehr am Pool ausgehalten und wir sind zurück zu unserem Häuschen gegangen. Die Kinder sind noch weitere 1 1/2 Stunden am Pool rumgeturnt, was sich dann als zu lange rausgestellt hatte. Trotz dem morgentlichen Eincremens hatten sich Finn und Amelie beide einen heftigen Sonnenbrand zugezogen. Die Sonne ist hier sehr kräftig und die Kinder waren fast ununterbrochen in der Sonne im Pool.

Wir haben uns dann alle ein bisschen mit Baguette gestärkt. Den Sonnenbrand haben wir so gut wie es geht bedeckt uns sind mit den Zillys zum Strand gegangen. Hier ist es durch die Pfingstfeiertage noch relativ voll, was sich aber in den nächsten Tagen deutlich entspannen wird. Sandra und Ivana haben mit den Kindern etwas in der Flussmündung gespielt. Baden kann man hier nicht direkt. Durch die Flussmündung gibt es hier wahrscheinlich einige Unterwasserströmungen, die auf das offene Meer ziehen können. Aber wenn wir ein paar Meter laufen, gibt es einen bewachten Strandabschnitt. Heute wollte aber keiner mehr ins Wasser und wir wollten auch nicht mehr zu lange mit den Kindern in der Sonne spielen.

Zurück am Mobilehome haben wir uns alle geduscht. Heute wollten wir nämlich am Hauptstrand von Canet-en-Roussillon Essen gehen. Jan und Finn haben die Zeit mit einem Gesellschaftsspiel überbrückt bis alle fertig waren. Mila und Amelie haben sich für das Essen besonders hübsch gemacht. Dafür haben sie sich ihre schwarze Kleider angezogen, die sich beide letztes Jahr Pfingsten in Vias-Plage gekauft hatten.

Der Hauptrand liegt nord-westlich vom Yachthafen. Das Strandrestaurant, das Markus rausgesucht hatte, war dann aber ein Reinfall, da das Restaurant heute eine Strandparty veranstaltete. Also haben wir uns ein kleine Restaurant an der Strandpromenade von Canet-en-Roussillon ausgesucht. hier gab es für alle Geschmäcker etwas.

Zurück auf dem Campingplatz haben wir noch einen Absacker bei Ivana und Markus getrunken. Die Kinder waren von dem ganzen Tag in der Sonne aber so k.o., dass wir dann schnell ins Bett mussten.

Den Sonnenbrand haben wir dann vor dem Schlafengehen noch ordentlich versorgt und eingecremt. Morgen müssen wir der Sonne etwas aus dem Weg gehen. Daher planen wir nach Perpignan zu fahren, um uns die Altstadt anzugucken.