2022-06-04 Tag 1: Hinfahrt nach Perpignan

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Heute ging es ganz früh, für uns mitten in der Nacht, los. Um 3 Uhr klingelte unser Wecker und nachdem Sandra und ich alle restlichen Sachen gepackt und verstaut hatten, saßen wir alle Vier um 4:15 Uhr mit Sack und Pack im Auto. Nach der ersten “ Jetzt-geht-es-endlich-los“-Aufregung, konnten die Kinder und Sandra noch etwas schlafen. Insgesamt kamen wir durch das frühe Losfahren gut voran und um ca. 7:30 Uhr hat Sandra dann das Steuer übernommen.

Um Lyon konnten wir einen Stau ganz gut umfahren und bei dem kleinen Umweg sind wir am Stadion von Olympique Lyon vorbeigekommen. Hinter Lyon haben wir eine längere Pause mit Mittagessen eingelegt. Hier hatten wir dann aber auch schon ca. 2/3 der Strecke geschafft.

Das letzte Drittel war dann ziemlich zäh und wir standen immer wieder im Stau oder hingen im zäh-fließenden Verkehr fest. Erst hinter Montpellier wurde es entspannter und nach ca. 13 Stunden haben wir unseren Campingplatz bei Perpignan in Canet-en-Roussillon erreicht. Der Campingplatz liegt direkt am Yachthafen von Canet-en-Roussillon. an der Rezeption war alles top vorbereitet und kurze Zeit später waren wir auch schon an unserer Unterkunft für die nächsten 7 Tage. Unser Mobilehome steht im Premium-Bereich. Hier dürfen direkt keine Autos hinfahren, sondern die Mobilehomes sind nur durch kleine Schotterfußwege erreichbar.

Nachdem wir alles aus dem Auto ausgepackt und im Mobilehome verstaut hatten, sind wir schnell zum nächsten Supermarkt gefahren, um uns für das Wochenende und den Feiertag einzudecken. Die Supermärkte haben hier zwar auch am Sonntag und am Feiertag offen, doch wollten wir einfach alles jetzt erledigen, um so die nächsten Tage ganz entspannt zu genießen.

Nach dem Einkaufen sind wir zum Strand gelaufen, denn wir wollten alle wenigstens einmal heute noch ins Meer spucken. Direkt neben unserem Mobilehome gibt es einen Ausgang zu einem Gehweg an einem kleinen Fluss, der direkt zum Strand führt. Ungefähr 10 Minuten mussten wir laufen und waren am Sandstrand. Der Sandstrand erstreckt sich hier süd-östlich und nord-westlich von der Mündung des kleinen Flusses „La Têt“.

Abends war hier nicht mehr viel los und die Kinder sind voller Freude durch die kleinen auslaufenden Wellen am Strand gelaufen. Wir sind von der Flussmündung dann nord-westlich Richtung Yachthafen gelaufen. Vor dem Hafen konnten wir ein kleines Stück an der Straße wieder zum Campingplatz laufen.

Die Zillys waren immer noch nicht da. Die Armen sind deutlich später in Karlsruhe losgefahren und hatten einige Staus mehr mitgenommen. Aber nachdem wir Nudeln für alle gekocht hatten, konnten wir auch endlich die Zillys hier begrüßen. Das Mobilhome von den Zillys liegt glücklicherweise im gleichen Bereich 6 Häuser neben unserem Mobilehome. Den Abend haben wir dann glücklich und zufrieden bei uns auf der gemütlichen Terrasse verbracht. Die Kinder haben selbstverständlich erste Erkundungen auf dem Campingplatz gemacht.