2025-08-29 Tag 02: Bastia und Cap Corse

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Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht, wurden wir um 5:30 Uhr geweckt, da wir pünktlich um 6:30 Uhr in Bastia anlegen sollten. Eine kleine Katzenwäsche musste heute reichen, so dass wir um 6 Uhr auf dem Deck standen und die Einfahrt nach Bastia bestaunen konnten. Dann mussten wir auch schon zu unserem Auto und kurze Zeit später durften wir auf die Insel fahren.

Da wir eh erst frühestens um 15 Uhr in unser Hotel für die erste Übernachtung auf Korsika für den Check-In durften, wollten wir den Tag nutzen, um das Cap Corse zu umrunden. Das Cap Corse ist eine Halbinsel im Norden Korsikas und der nördlichste Teil der Insel. Unser erstes Ziel auf dem Weg nach Norden war erstmal eine Boulangerie in Eberlunga. Hier haben wir uns für ein Frühstück eingedeckt und sind durch den kleinen niedlichen Ort zum Meer gelaufen, wo wir bei Sonnenaufgang unser Frühstück sehr genossen haben. Während des Frühstücks kam die Sonne immer mehr hinaus, so dass wir einen fantastischen Blick auf die Ostküste genießen konnten. Was will man mehr.

Nach diesem Frühstück am Meer sind wir langsam mit dem Auto die Ostküste des Cap Corse Richtung Norden vorbei an schönen Buchten und niedlichen Orten bis nach Macinaggio gefahren. Von Macinaggio führte uns die Straße dann quer über die Berge zur Westküste des Cap Corse. Der höchste Punkt war der Point de vue Rogliano. Von dem Aussichtspunkt konnten wir den ersten atemberaubenden Blick auf die Westküste genießen, auch wenn der Wind uns kräftig um die Ohren peitschte.

Danach führte uns eine teilweise spektakuläre Küstenstraße auf der Westseite des Cap Corse bis zum Küstenort Saint Florent. Auf der Strecke direkt an der Küste, teilweise sehr hoch an den Klippen, konnten wir malerische Buchten und niedlich Bergdörfer an den steil abfallenden Bergen bestaunen. An der schönsten Bucht, am Plage d’Albo, haben wir einen Halt eingelegt und sind an diesem durch seine schwarzen Kieselsteinen einzigartigen Strand entlanggelaufen. Die Wellen waren durch einen gestrigen Sturm und durch den immer noch starken Wind sehr hoch. Am südlichen Ende des Strands steht der Tour Genoise d’Albo, den wir auch noch kurz angeschaut haben.

Danach ging es weiter im Auto bis nach Saint-Florent, wo wir uns in einem der vielen touristischen Bars einen kleinen Snack gegönnt haben.

Da wir alle von der Fährfahrt Schlafmangel hatten, haben wir beschlossen über die Berge zurück nach Bastia und zu unserem Hotel zu fahren, das etwas nördlich von Bastia gelegen ist. Dort konnten wir schnell einchecken und die Kinder konnten im kleinen Pool noch etwas baden. Das drohende Gewitter zog zum Glück draußen auf dem Meer an uns vorbei.

Zum Abschluss des Tages sind wir abends in ein sehr uriges Restaurant direkt an der Straße Essen gegangen. Hier saßen wir mit vielen Einheimischen zusammen, die teilweise nur ihren traditionellen Pastis getrunken haben. Wir fielen hier richtig auf. Das Essen war lecker und die Pastis-Gruppe neben uns hat sich sehr freundlich von uns verabschiedet. Völlig k.o. sind wir alle in unsere Betten und einen tief Schlaf gefallen.