2025-06-12 Tag 06: Prieuré de Serrabone und Céret

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Heute sollte es windig werden. Für die Farkes und Mila heißt das immer ab an den Etang, um den Wind für das Windsurfen zu nutzen. Wir wollten heute in die Pyrenäen fahren und uns am Fuße des Massifs des Mont Canigu die Prieuré de Serrabone anschauen und danach nach Céret fahren. Bevor es losging wurde aber noch Tennis gespielt bzw. am Pool gelegen.

Um kurz nach 12 waren wir dann aber auf der Schnellstraße, die uns in die Pyrenäen zum Massif des Mont Canigu führte. Von der Schnellstraße führten uns dann teilweise sehr schmale und abenteuerliche Straßen immer weiter hinauf auf 600 m zur Prieuré de Serrabone. Serrabone ist ein ehemaliges 1082 gegründetes Priorat in der Region Okzitanien am Fuße des Mont Canigou, etwa 40 Kilometer südwestlich von Perpignan.

Die heutige Kirche und das Priorat Sainte-Marie de Serrabone, so der vollständige Name seit mindestens 1082, sind vor allem bekannt durch die berühmte Empore inmitten des Hauptschiffs, die wohl einzigartig in der romanischen Kunst Kataloniens ist. Nachdem wir ausgiebig diese tolle Kirche bestaunt hatten, sind wir durch den botanischen Garten zurück zum Parkplatz gelaufen.

Nächstes Ziel war die Kleinstadt Céret, die am Rande der letzten, hügeligen Ausläufer des Mont Canigu im Tal der Tech gelegen ist. Céret ist eine wirklich niedliche kleine Stadt mit vielen kleinen Gassen und Plätzen. Schatten spenden unzählige große und schöne Platanen. Als erstes sind wir zu dem Musée d’Art Moderne gelaufen und haben uns die Ausstellungen angeschaut. Wir konnten hier Werke von Picasso, Matisse, Miro und vielen weiteren Künstlern bestaunen.

Nach diesem Kulturprogramm haben wir uns auf einem der Plätze ein teures aber leckeres Eis gegönnt. Danach sind wir gemütlich durch die niedliche Altstadt zurück zum Parkplatz geschlendert. Für den Rückweg haben wir die Autobahn genutzt, um nicht durch das verstopfte Perpignan zu fahren.

Zurück am Campingplatz wollten wir eigentlich noch mit unseren Bodyboards in die Wellen springen. Der Wind war ziemlich kräftig und hat auch für ordentlich Wellen gesorgt. Also haben wir alle unsere Bodyboards geschnappt und sind zum Strand gelaufen. Allerdings waren die Wellen schon sehr heftig, es war niemand im Wasser und der Strandabschnitt war auch nicht bewacht. Daher haben wir uns dagegen entschieden, uns in die Wellen zu stürzen.

Am Abend kamen dann noch alle Kinder zu uns auf die Terrasse. Heute ist auch Jakob, der älteste Sohn der Farkes, zu uns gestoßen. Jakob war davor bei Maude und Harry ganz in der Nähe in Gruissan. Also saßen wir noch länger mit den 5 Kindern – Jonathan musste schon ins Bett – und haben uns mit allen unterhalten. Ein weiterer schöner Tag ging somit zu Ende.