Heute sollte noch einmal richtig Action geboten werden. Unser Wecker klingelte bereits um 8 Uhr (aufgestanden sind wir erst um 8:30/9:00 Uhr), denn ein straffes Tagesprogramm lag vor uns. Zuerst wollten wir über 14 Tore zur Burg Hochosterwitz hochlaufen, dann in den Waldseilpark am Pyramidenkogel und zur guter Letzt wollten wir die Aussicht vom Aussichtsturm auf den Pyramidenkogel genießen bevor wir uns über eine Rutsche vom Turm in die Tiefe stürzen wollten.
Nach einer Fahrtzeit von ca. einer Stunde konnten wir bereits von der Landstraße die herrschaftliche Burg Hochosterwitz bestaunen. Die Felsenburg steht auf einem 175 m über der Umgebung aufragenden Dolomitfelsen östlich von St. Veit an der Glan rechtsseitig der Gurk. Der höchste Punkt der Burg liegt auf einer Höhe von etwa 711 m ü. NN.


Charakteristisch und festungstechnisch interessant sind die in mehreren Windungen durch das felsige Terrain zur Höhe führenden Befestigungsanlagen des Burgweges mit 14 großen Toren. Dieser Weg überwindet in mäßiger Steigung tiefere Felslücken, die durch Falltore geschlossen werden, führt gelegentlich entlang ausgemeißelter Felswände oder erweitert sich zu Waffenplätzen, bis er die Hauptburg erreicht.


Über diesen Weg sind wir durch alle 14 Tore hinauf gelaufen. Oben auf der Burg war der Burgplatz zu einem Restaurant umfunktioniert. Von den alten Wehrmauern konnten wir tolle Blicke über die umgebene Landschaft genießen. Das Museum war eher unspektakulär. Hier waren in 3-4 Zimmern hauptsächlich alte Ritterrüstungen und Ritterwaffen ausgestellt.
Nachdem sich die Kinder im Souvenirshop noch ein Andenken gekauft hatten, sind wir auch zügig wieder durch die 14 Tore hinunter zum Auto gelaufen, denn das nächste Abenteuer stand ja bereits auf dem Programm: Der Waldseil-Klettergarten.


Der Pyramidenkogel erhebt sich am Südufer vom Wörthersee. Um dort hinzukommen mussten wir östlich am Wörthersee an Klagenfurt vorbeifahren. Von der Süduferstraße konnten wir immer wieder schöne Blick auf dem Wörthersee erhaschen. Ziemlich in der Mitte von See bog unsere Straße dann hinauf auf den Pyramidenkogel. An der Straße hinauf zum Gipfel befand sich dann auch unser zweites Tagessziel: Der Waldseilpark Pyramidenkogel. In den Wald sind hier Kletterrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gebaut. Dabei klettert man über unterschiedlichste Elemente in unterschiedlicher Höhe von Baum zu Baum. Leider war es zu voll und wir konnten erst für 16 Uhr einen Platz reservieren. Also haben wir kurzerhand unser drittes Tagesziel vorgezogen: Der Aussichtsturm auf dem Gipfel des Pyramidenkogel. Und der war ja direkt um die Ecke.
Der Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel ist mit ca. 100 m Höhe der weltweit höchste Holzaussichtsturm. Schnell waren wir mit dem Auto auf dem Parkplatz und standen bald vor dem beeindruckenden Turm. Der Aufstieg mit dem Fahrstuhl oder zu Fuß war in unserer Kärnten Card enthalten. Den Abstieg über eine Rutsche mussten wir noch bezahlen. Von 51 m Höhe kann man sich nämlich mit Europas höchster Trockenrutsche mit einer Länge von 120 m vom Aussichtsturm hinab in die Tiefe stürzen. Diesen Spaß wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.


Aber zunächst sind wir faul mit dem Fahrstuhl auf die Aussichtsplattform auf ca. 920 m ü.NN. hoch gefahren. Auf den Aussichtsplattformen hatten wir einen gigantischen Rundumblick über Kärnten und seine beeindruckende Seenlandschaft.
Nachdem wir diese spektakulären Aussicht ausgiebig genossen hatten ging es zur Rutsche. Dazu mussten wir uns auf einen Rutschsack setzten und dann ging es über 120 m Länge und 51 Höhenmeter sausend in einer Kreiselrutschbahn hinab. Das war vielleicht aufregend und lustig. Da wir für 5€ mehr gleich ein 7 Rutschfahrten gekauft hatten, bin ich mit den Kindern gleich noch einmal mit dem Fahrstuhl den Turm hinauf gefahren, um ein zweites Mal runter zu rutschen.


Nach diesem Riesenspaß sind wir vom Pyramidenkogel hinab zum Wörthersee gefahren, um uns in einer Lounge bei Eis, Aperol Spritz und Bier die Zeit bis zum Waldseilpark zu vertreiben. Bei dem schönen Wetter war auch allerhand auf dem Wörthersee los.


Um 16 Uhr standen wir dann pünktlich wieder am Waldseilpark Pyramidenkogel. Während sich Sandra, Amelie und Finn auf das Klettern in den Bäumen freuten, habe ich gekniffen, um mich auf das Fotografieren zu konzentrieren. Außerdem waren die Kletterrouten zu hoch in den Bäumen.
Nach einer kurzen Einführung ging es für die Drei zunächst in einer kleinen Übungsrunde los. Danach ging es von Route zu Route höher und spektakulärer hinaus und alle haben es super gemacht. Nach ca. zwei Stunden klettern war der Spaß vorbei und alle Drei Baumkletterer waren total happy.




Zurück in unserem Ferienhaus haben wir ein großes Resteessen veranstaltet und wir waren alle glücklich und k.o. von dem actionreichen Tag.