2024-05-30 Tag 13: Bages und Gruissan

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Die Windprognose von gestern bestätigte sich bereits in der Nacht, in der wir den aufkommenden Wind in unserem Mobilehome hören und spüren konnten. Die Freude bei den Surfern war entsprechend groß.

Der heutige Ausflug führte uns nach dem Mittag in Richtung Narbonne zum Étang de Bages et de Sigean. Die erste Station war der idyllisch gebliebene Künstler- und Fischerdorf Bages. Die Gassen von Bages ziehen sich einen Hügel über dem Étang hinauf. Unser Auto konnten wir direkt vor der Kirche am höchsten Punkt von Bages parken. von hier hatten wir einen fantastischen Blick über den See und die flache, sumpfige Wasserlandschaft.

Gemächlich sind wir dann durch die mittelalterlichen Gassen im Dorfkern geschlendert und hinunter zum See gelaufen, wo wir uns an einem kleinen Steg etwas stärken konnten.

Zurück an der Kirche ging es mit dem Auto dann nach Gruissan. Den Ort hatten uns Maud und Harald empfohlen, da ihr Ferienhaus dort in der Gegend liegt. Das historische Gruissan ist ein pittoreskes Runddorf umgeben von schneckenförmigen Gassen. Am höchsten Punkt trohnen die Ruinen der mittelalterlichen Burg von einst. Bevor sich Gruissan zum bevorzugten Urlaubsort an der Côte Narbonnaise entwickelte, lebte das Dorf von der Fischerei und der Meersalzgewinnung.

Da es immer windiger wurde sind wir mit den Kindern allerdings in den neuen, weites gehend vom Wind geschützten Jachthafen gegangen, den Port de Plaisance. Hier konnten wir durch die zahlreichen kleinen Shops laufen, um für uns alle noch kleine Souvenirs zu kaufen.

Nach einem leckeren Eis im Hafen, sind wir wieder zurück zu unserem Campingplatz gefahren, wo wir in den Geburtstag von Julia reingefeiert haben. Morgen wartet nun unser letzter Urlaubstag auf uns.