2023-08-30 Tag 19: Helsingborg

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So langsam aber sicher neigt sich unser toller Urlaub in Dänemark dem Ende entgegen. Heute sollte es noch einmal schönes und trockenes Wetter geben und daher wollten wir den Tag nutzen, um einen Ausflug nach Helsingborg nach Schweden zu unternehmen. Nach einem entspannten und gemütlichem Frühstück fuhren wir auch schon nach Helsingør zur dänischen Seite der schmalsten Stelle des Öresunds. Von Helsingør fahren alle 10 Minuten Fähren zum gegenüberliegenden Helsingborg auf schwedischer Seite. Der Fährhafen bietet einen Parkplatz für die Personenfahrer der Fähre, wo wir unser Auto auch problemlos abstellen konnten.

Die Tickets für Hin- und Rückfahrt waren schnell gekauft und kurze Zeit später standen wir auf dem Deck der Fähre. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten und vom Deck hatten wir einen tollen Blick auf Helsingør mit der Kronenborg. Während der Fahrt hatten wir einen schönen Blick auf den ruhigen Öresund und wir konnten beobachten wie wir langsam in den Hafen von Helsingborg einfuhren und anlegten. Es ist wirklich faszinierend mit welcher Routine und Geschwindigkeit die Fähre anlegt und die Personen, PKWs und LKWs die Fähre verlassen bzw. wieder auf die Fähre fahren können.

Der Hafen von Helsingborg liegt mitten in der Stadt, so dass wir direkt am Wahrzeichen der Stadt, dem Rathaus, mit unserem Stadtrundgang beginnen konnten. Der hoch aufragende Rathausturm prägt weithin sichtbar die Skyline von Helsingborg. Vom Rathaus war es nur ein kurzer Weg zu den Terrasstrapporna – den Terrassentreppen. Diese schön angelegten Treppen sind Teile des alten Schloss von Helsingborg, die zu dem Kärnan führen. Der Kärnan ist ein erhaltener Turm einer mittelalterlichen Burg und steht mitten im Schlossgarten, der oberhalb des Stadtkerns liegt. Vom Schlossgarten hat man einen tollen Blick auf die Stadt und den Öresund.

Der weitere Weg führte uns wieder hinunter in den Stadtkern zu der schönen Kirche „Sankta Maria kyrka“. Von der Kirche aus wollten die Kinder nun durch die Einkaufszone laufen. Diese ist klein aber fein und die Kinder haben in ein paar Souvenirläden gestöbert, konnten aber nichts Passendes für sie finden.

Vom Ende der Einkaufspassage waren es wieder nur wenige Meter zu dem modern angelegten Yachthafenviertel. An der Hafenpromenade stehen moderne Wohnhäuser, in deren Erdgeschossen kleine Bars oder Cafes zum Verweilen einluden. Da Finn ziemlich Hunger hatte haben wir in einem kleinen Fischrestaurant im Hafen mit einem tollen Blick auf den Yachthafen und die Uferpromenade Mittag gegessen.

Nach dieser Stärkung sind wir gemütlich die gesamte Hafenpromenade entlang geschlendert und konnten dabei die unterschiedlich großen Yachten bestaunen. Eine Brücke, die den Hafen in Yachthafen und Fährhafen trennt, ermöglichte es uns bis zur Uferpromenade zu laufen, die uns einen herrlichen Blick auf den Öresund und Dänemark bot. Das schlechte Wetter, das für die nächsten Tag angekündigt war, kündigte sich bereits über Dänemark an.

An der Promenade vom Fährhafen, konnten wir noch ein wenig die Fähren beim Ein- und Ausfahren beobachten bevor wir selber wieder für die Rückfahrt nach Helsingør auf die Fähre gestiegen sind. Ein weiterer toller Ausflug ging damit zu Ende. Helsingbor hat uns wirklich sehr gut gefallen.

Zurück am Ferienhaus haben wir uns alle wieder in der Sauna entspannt. Da wir alle durch das Mittags in Helsingborg nicht besonders hungrig waren, gab es nur noch ein paar Kleinigkeiten zum Essen. Danach haben gab es noch eine Spielerunde bevor wir ins Bett gefallen sind.