Nach dem Frühstück haben sich heute Ulrike, Michi und Lea verabschiedet und sind zurück nach Wennigsen gefahren. Aber der Abschied soll ja nur für einen Tag sein, denn Morgen geht es für uns und Oma und Opa auch nach Wennigsen, um den Geburtstag von Ulrike zu feiern. Die von Oma und Opa für uns organisierten Ruhr-Kultur-Tage in Dortmund führten uns heute zuerst zu einem weiteren Industriedenkmal „Phönix West“, das auch Bestandteil des alten Stahlwerks in Hörde war. In der alten Gasgebläsehalle des Stahlwerks konnten wir die tolle Ausstellung „Phönix des Lumières“ bestaunen. Während man bei einem normalen Museumsbesuch die Bilder der Künstler starr hängend an den Wänden präsentiert bekommt, werden die Gemälde von von Klimt und Hundertwasser hier in einer Lichtshow präsentiert.


In der 5.600 Quadratmeter großen Halle erlischt das Licht. Unzählige Projektoren hauchen nicht nur den 12 Meter hohen Wänden, sondern auch dem Boden, Leben ein und lassen die Gemälde langsam wachsen und wachsen. Untermalt wird die Show durch passende Musik. Es schimmert, glitzert, funkelt überall und als Besucher taucht man förmlich in die Kunstwerke ein.
Die Projektionen nehmen keinen Halt vor den Gästen, tauchen sie in Farbe und geben so den Eindruck, selbst Teil des Kunstwerks zu sein.
Nach dieser tollen Kunstshow, wurden wir auf eine echte Ruhrpott-Currywurst vor Teilen des Industriedenkmals eingeladen. Von Phönix West führte uns die letzte Station der Ruhr-Kultur-Tage zum BVB Stadion, dem Signal Iduna Park. Hier haben wir eine selbstgeführte Stadionbesichtigung erleben dürfen. Für Finn war das mit Sicherheit der absolute Höhepunkt unserer Ruhr-Kultur-Tage. Aber auch ich fand die Führung klasse. Die Dimensionen des Stadions sind von drinnen noch viel gewaltiger, als man das von außen vermuten kann und es ist ein fantastisches Gefühl durch den Spielertunnel in das Stadion zu laufen und auf der Spielerbank zu sitzen.


Die Spielerkabine dagegen war erstaunlich schlicht und klein. Die hatte ich sehr viel moderner erwartet. Aber der Signal Iduna Park ist ja kein neues Stadion. Das alte Westfalenstadion wurde immer wieder erweitert und ergänzt, so dass die Spielerkabinen schon relativ alt sind.
Für uns gehen tolle Tage in Dortmund nun zu Ende. Morgen geht es für uns weiter nach Wennigsen, wo wir Ulrikes Geburtstag feiern und noch eine Nacht verbringen , bevor es dann nur für uns Vier weiter in Richtung Dänemark geht.