2023-06-08 Tag 13: Collioure und Saint-Cyprien

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Heute sollte der Wind ähnlich stark wie gestern werden, sogar noch ein wenig stärker. Daher konnten wir unseren Tag heute wieder alleine planen, da die Bedingungen für das Surfen optimal werden sollten. Nach unserem obligatorischen Poolbesuch nach dem Frühstück, wollten wir mit den Kindern noch Souvenirs kaufen gehen. Das haben wir dann verbunden mit einem kleinen Ausflug nach Collioure. Dieser kleine und sehr malerische Ort an der Côte Vermeille hatte uns schon letztes Jahr so gut gefallen.

Mit dem Auto fährt man etwas mehr als 30 Minuten. Die größte Herausforderung war es unser Auto abzustellen. Nach einigem Hin-und-Herfahren fanden wir eine kleine Parklücke, die allerdings auf 60 Minuten beschränkt war. Das war aber kein Problem, denn wir kannten ja wie gesagt den Ort schon und wollten uns einfach nur etwas durch die Gassen treiben lassen und in schöner Atmosphäre in ein paar Shops reingehen. Zunächst sind wir aber einmal ans Wasser gelaufen, von man einen herrlichen Blick auf die malerische Bucht hat. Dieses Jahr war zwar der Kirchturm der Église Notre-Dame des Anges nicht mehr von einem Gerüst eingepackt wie letztes Jahr, dafür aber der das Kirchenschiff. Trotzdem sieht die Bucht einfach herrlich aus.

Der Ort war leider ziemlich voll, da irgendetwas Besonders anstand. Viele Bühnen wurden teilweise noch aufgebaute für eine Art Straßenfest. Das hat uns aber nicht abgehalten trotzdem durch die Gassen und Shops zu schlendern. Leider haben wir aber nichts Passendes gefunden. Amelie wollte für sich und ihre Freundinnen Armbändchen kaufen, die sie aber lieber auf dem kleinen Laden auf dem Campingplatz aussuchen wollte. Und Finn wollte unbedingt ein kleines Holzschiff kaufen, das er in Saint-Cyprien gesehen hatte. Da unsere Parkzeit eh abgelaufen war und es uns eh ein bisschen zu voll in Collioure war, sind wir kurzerhand nach Saint-Cyprien gefahren und haben erstmal ein Eis gegessen.

Danach sind wir dort völlig entspannt in die Souvenirläden gegangen, wo Finn sich sein Schiff kaufen konnte und Sandra und ich haben uns noch ein Bild gekauft, das wir bei uns als Andenken aufhängen wollen.

Da der Wind ziemlich zugenommen hatte und die Wellen mittlerweile wieder um die 1,50 Meter hoch sein sollten, haben wir uns auf dem Campingplatz schnell unsere Neoprenanzüge angezogen, die Bodyboards geschnappt und sind zum Strand vorgefahren. Heute waren die Kinder auf in voller Montur, da sie sich mit uns in die Wellen stürzen wollten. Nur das Wichtigste hatten wir in einer kleinen Tüte dabei, die wir am Strand an einem Holzpfahl befestigen mussten, damit diese nicht wegfliegt. Dann hatten wir alle viel Spaß in den hohen Wellen. Ein Kind musste immer bei einem von uns ins Wasser rein, da die Wellen ziemlich heftig waren. Aber mit einer 1:1 Aufteilung ging das ziemlich gut und wir wurden ordentlich durchgespült, hatten aber auch super viel Spaß.

Nach der Wellenaction haben wir uns zu Hause alle schnell geduscht und warm angezogen. Den Abend haben wir dieses Mal bei den Zillys verbracht. Die hatten sich nämlich am Etang zum Surfen mit einer weiteren Volleyballfamilie verabredet, die dann nach dem Surfen mit zu uns auf den Campingplatz gekommen sind. Ein schöner Abend geht damit zu Ende und der Urlaub neigt sich so langsam aber sicher dem Ende entgegen.