Nach unserem tollen Ausflug gestern, haben wir heute den Tag ganz gechillt am Pool gestartet. Die Kinder sind wie immer mit größter Freude die Rutschen gerutscht und haben mit Wasserbällen im Pool gespielt, während wir Erwachsenen gelesen und die Sonne genossen haben.
Gegen Nachmittag sind die Farkes und Zillys wieder zum Surfen an den Etang gefahren. Da es heute auch etwas windiger war, wollten wir mit den Bodyboards an den Strand von Canet-en-Roussillon fahren. Die Standmuschel war schnell am Strand aufgebaut und die Neoprenanzüge schnell angezogen, so dass wir uns alle zusammen mit den Bodyboards in die Wellen stürzen konnten. Vorher musste ich Amelie noch überzeugen, dass keine Quallen da waren. Die wirklich nur sehr vereinzelten herumschwimmenden kleinen weißen Quallen haben ich dabei absichtlich übersehen.

Die Wellen waren super und das Bodyboarden hat uns allen viel Spaß gemacht. Sandra und ich waren zum ersten Mal mit unseren neuen Neopren-Shortys im Meer und ich muss sagen, dass die wirklich super sind. Das Wasser ist nämlich noch sehr frisch und die Shortys halten einen schön warm. Nachdem Amelie und Sandra bereits fertig waren, wollten Finn und ich noch unbedingt ein, zwei Wellen surfen und dann passierte ein Unglück. Plötzlich schrie Finn wie am Spieß, da ihn irgendetwas unter dem Fuß „gestochen“ hatte. Zuerst dachte ich, dass er nur auf etwas Spitzes wie eine scharfkantige Muschel und einen Stein getreten war. Aber der Schmerz ließ nicht nach und man konnte auch keine offene Wunde sehen. Wir haben Finn zu unserer Strandmuschel getragen und den Fuß mit unserem Wasser abgespült und sauber gemacht. Der arme Finn musste immer noch weinen, da es am Fuß wohl ziemlich gebrannt hat und er auch etwas anschwoll. Und nun konnten wir auch zwei kleine schwarze Punkte erkennen, die auch wie Einstiche aussahen. Nach näherer Untersuchung konnten wir aber Stachel oder Ähnliches ausschließen. So schnell wie möglich haben wir unsere Sachen zusammengepackt und Finn zum Auto getragen. Zum Glück ging es ihm dann etwas besser und der Schmerz hörte langsam auf.
Am Campingplatz konnte er auch wieder laufen und auftreten und die Schwellung war auch zurückgegangen. Lediglich die zwei schwarzen Minipunkte konnten wir noch sehen. Da Finn aber keine Schmerzen mehr hatte und auch problemlos laufen konnte, war aus unserer Sicht alles wieder gut – zum Glück. Ein Rätsel bleibt, was da genau im Meer war. Eine Vermutung von ist, dass Finn auf ein Petermännchen getreten ist. Allerdings hätte dann die Schwellung und Reaktionen auf das Gift eigentlich viel heftiger sein müssen. Wir werden es wohl nie herausfinden.

Nach dieser Aufregung und zum Trost haben wir uns entschlossen mit den Kindern nach Saint-Cyprien zum Essen zu fahren. Direkt am Hafen haben wir uns eines der vielen Fischrestaurants ausgesucht und haben toll und sehr lecker gegessen, so dass das Unglück im Meer komplett vergessen wurde.
Abends haben wir uns wie immer mit den anderen Familien zum gemütlichen Ausklang getroffen. Finn konnte es kaum erwarten wieder auf den Bolzplatz zum Kicken zu gehen, so dass wir wirklich beruhigt waren, dass alles wieder in Ordnung war.