2023-05-29 Tag 03: Narbonne

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Heute sind die Frauen aus Karlsruhe als sehr gute achte der deutschen Seniorinnen Volleyballmeisterschaften in der Früh mit dem Zug aufgebrochen, während wir es hier auf dem Campingplatz sehr gechillt angehen konnten. Jan hat uns wieder zum Frühstück geweckt – heute zum Glück etwas später – und wir haben zusammen mit ihm gefrühstückt. Danach haben wir alle zusammen die Rutschen am Pool unsicher gemacht. Alle hatten einen riesigen Spaß und das Wetter war dazu noch bombastisch.

Nach einem kleinen Mittagssnack haben wir uns dann in Richtung Narbonne aufgemacht, wo um 16:13 Uhr der Zug mit unseren Frauen einrollen sollte. Davor wollten wir uns mit den Kindern noch Narbonne anschauen. Auf dem Weg nach Narbonne sind wir am Etang bei Le Barcarès vorbeigefahren, wo wir uns unbedingt den Skatepark inspizieren wollten. Die Außenanlage ist einfach super und schnell war der Entschluss mit den Jungs gefasst, dort mal einen Nachmittag mit den Scootern und den Skateboards hinzufahren.

Die schnelle Inspektion sollte uns aber nicht lange aufhalten und ca. 40 Minuten später haben wir unsere Autos direkt am Bahnhof auf dem Parkplatz abgestellt. Wir hatten noch ca. zwei Stunden Zeit uns Narbonne anzuschauen. Unser Rundgang führte uns zuerst durch niedlich alte Gassen und kleineren Plätzen zur berühmten Kathedrale., die zusammen mit dem Kloster und dem erzbischöflichen Palast das architektonische Herzstück der Altstadt bildet.

Die Kathedrale St-Just-et-St-Pasteur ist mit seinen von 13 Kapellen umgebenen Chor wirklich gigantisch. Die Dimensionen werden nur von den Kathedralen in Metz, Beauvais und Amiens in Frankreich übertroffen. Und das obwohl der Bau nie vollendet wurde. Der beeindruckende Kreuzgang verbindet die Kathedrale mit dem erzbischöflichen Palast und mit dem Kloster.

Vom Kreuzgang aus gelangten wir dann auf Rathausplatz, wo ein Teil der alten römischen Straße Via Domitia von vor über 2.000 Jahren freigelegt wurde. Das ist schon sehr faszinierend auf so einer alten Straße zu stehen, die früher bei den Römern zu einer der wichtigsten Handelsstraßen gehörte.

Vom Rathausplatz führte uns unser Rundgang zum Canal de la Robine. Das ist ein Kanal mit schön angelegten Promenaden rechts und links. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kathedrale liegt eine Markthalle, in der an Werktagen wohl reichlich Trubel sein muss. Da heute aber Pfingstmontag war, war es hier gähnend leer und die Hallen hatten natürlich auch geschlossen.

Zunächst noch ein Stück am Kanal entlang sind wir dann langsam zurück zum Bahnhof gelaufen. Zur Stärkung hat Markus den Kindern noch ein Eis spendiert. Damit lief es sich natürlich wieder viel besser. Pünktlich um 16:13 Uhr lief dann der Zug ein und wir waren alle glücklich, dass endlich die Mamas wieder bei uns waren. Nach der herzlichen Begrüßung wollten alle zurück zu unseren Mobilehomes auf dem Campingplatz.

Nach Sandra sich auch in unserem Mobilehome eingerichtet hatte, sind wir zu den Zillys zum Essen gegangen. Mittlerweile waren auch die Farkes mit dem Auto eingetroffen, die ganz in der Nähe von den Zillys ihr Mobilehome haben. Alle Familien zusammen konnten dann die leckeren Spaghetti mit Bolognesesoße und den Abend gemeinsam genießen.