Nach der gestrigen Aufregung aufgrund der abendlichen Diskussion, haben sich nach dem Schlafen die Wogen zum Glück wieder etwas geglättet. Trotzdem wollten wir heute mal etwas nur zu Viert unternehmen, was uns als Familie auch mal gut tut. So schön es auch mit Omas, Opas, Tante, Onkel und Cousine ist, aber wir sind ja mittlerweile schon seit über zwei Wochen nicht ganz für uns alleine unterwegs. Da Opa Uwe und Markus eh eine etwas größere Wanderung machen wollten und früher als wir aus dem Huas gegangen sind, traf sich das auch ganz gut. Die heute geplante Drei-Seen-Wanderung startete unterhalb des Hochjochs an der Bergstation der Sennigrat-Bahn.
Nachdem wir lecker gefrühstückt und unsere Sachen gepackt hatten, sind wir zu der nahegelegenen Gondelstation der Zamang Bahn gefahren, denn zuerst mussten wir mit der Gondel hinauf und dann weiter mit dem Sessellift der Sennigrat Bahn. Die Lifte kannten wir ja schon von unserem Ausflug zum Abenteuerberg vor ein paar Tage.
Oben an der Bergstation der Sennigratbahn konnten wir wieder den wirklich fantastischen Blick in das Montafontal und auf Schruns genießen. Unsere Wanderung startete hier nun auf einem kleinen Pfad mit mäßigem Anstieg zur Wormser Hütte, die wir auch schon bald erreichten. Der kleine Pfad führte schön am Berg entland, der uns die ganze Zeit den tollen Blick ins Tal erlaubte.
An der Wormser Hütte angekommen, haben wir Oma Ulle getroffen, die auf Opa Uwe und Markus wartete, da die einen Abstecher auf die Zamangspitze machen wollten. Uwe hat es allerings auf dem Weg zum Gipfel in den Rücken hineingezogen, so dass er schnell wieder umgekehrt ist.
Wir haben noch eine Weile die Aussicht auf das Hochjoch an der Wormser Hütte genossen und dabei durch das Fernglas die Klettersteig-Begeher bewundert, die auf dem Hochjoch kletterten. Eigentlich wollten Sandra und ich diesen Klettersteig auch begehen, aber uns fehlte letztendlich die Zeit und auch ein wenig der Mut.
Dann haben wir Vier uns alleine vom heutigen höchsten Punkt der Wanderung aufgemacht und sind zum ersten See unterhalb des Hochjochs, den Herzsee, gelaufen. Warum der See so heißt konnte man schnell sehen, als wir auf dem Wanderpfad dem See von oben genährt haben. Amelie und Finn meinten zwar, dass er eher aussieht wie Dinosaurier, aber man konnte dennoch deutlich die Herzform erkennen.
Vom Herzsee führte uns der Wanderweg weiter über Wiesen auf einem schönen Pfad zum etwas größeren Schwarzsee, immer noch unterhalb des Hochjochs. An diesem See startet auch der Klettersteig, den wir uns vielleicht für ein nächstes Mal aufgehoben haben. Der Schwarzsee liegt sehr idyllisch eingebettet von den saftig grün bewachsenen Hängen des Hochjochs.
Vom Schwarzsee führte uns nun ein steiniger Wanderpfad weg vom Hochjoch in Richtung des dritten Sees, den Speicherteich Kapell, einen künstlich angelegten See, der Wasser für die Schneekanonen für den Winter bereithält. Der Pfad lief spektakulär am Hang im ständigen Auf-und-Ab entlang, bis er schließlich auf einen breiten Wanderweg kurz vor dem See Kapell mündete. Hier kannten wir uns ja schon von unserer Abenteuerberg-Tour vor ein paar Tagen aus.
Auf dem Weg zur Gondelstation konnten die Kinder noch einmal alle Kinderattraktionen genießen. Besonders am Wasserspielplatz hatten wir alle noch einmal richtig viel Spaß.
Aber auch die anderen Attraktionen haben wir im Schnelldurchlauf bespielt und haben uns schließlich am Bergrestaurant an der Gondelstation mit einem Skiwasser gestärkt.
Zu Hause haben heute Oma und Opa gekocht. Es gab ??? mit viel Knoblauch. Morgen steht nun unser letzter Urlaubstag an. Den wollten wir mit den Kindern unbedingt am Golmberg mit dem Waldrutschenpark und dem Sommer-Coaster verbringen.




















