2022-08-23 Tag 03: Abenteuerberg am Hochjoch

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Oma, Opa und Markus wollten heute direkt nach dem Frühstück in das Freibad um die Ecke in Tschagguns gehen. Darauf hatten wir aber keine Lust, denn wir wollten hinauf in die Berge und diese genießen. Also sind wir nach dem Frühstück zu der Zamang Bahn gefahren, deren Talstation bei uns direkt um die Ecke auf der anderen Seite des Flusses liegt. Oben am Berg unterhalb des Hochjochs soll es nämlich einen Abenteuerberg für Kinder geben, den wir erkunden wollten.

Mit der Gondel waren wir schnell oben an der Bergstation, an der auch der Abenteuerberg für die Kinder begann. Der Anfang war noch etwas langweilig, da der Motorikpark eher für jüngere Kinder gedacht war. Trotzdem hatten Amelie und Finn Spaß und als wir an die Slackline kamen, war es auch gar nicht mehr so einfach.

Der Abenteuerberg war so angelegt, dass man immer etwas auf breiten Wanderwegen laufen musste und dann zu interessanten Stationen kam. Die erste interessante Station war eine menschliche Sonnenuhr. Hier konnten die Kinder einmal lernen welche Materialien die Sonne auf der Erde am meisten erhitzt und wie man die Uhrzeit mit Hilfe der Sonne bestimmen kann.

Auf dem weiteren Wanderweg kam alle paar Meter kleine Überraschungen, wie z.B. eine kleine Hängebrücke oder Steine auf Drehgestellen, mit denen die Kinder mit den unterschiedlichen Rotationen spielen konnten.

Nach diesem interessanten Pfad führte uns der Weg weiter zu einem kleinen Platz auf dem drei unterschiedlich hohe Türme standen. An der Seite konnte man die oben befestigten Ventilatoren bedienen, die den Wind auf unterschiedlich hohen Bergen simulieren sollten. Das war allerdings etwas enttäuschend. Um so schöner war der Platz, den wir dann auch nutzen um Picknick zu machen.

Nach der Stärkung erwartete uns etwas weiter oben am Berg ein kleiner Wasserspielplatz. Hier konnten die Kinder kleine Holzflöße mit selbst erzeugten Wellen bewegen, so wie früher die Menschen auf den Flüssen die Holzstämme transportiert haben. Mit einer kleinen Wasserspritze, die durch Luftdruck den Wasserstrahl erzeugte konnten die Kinder versuchen eine Glocke zu treffen und auf Fahrrädern konnte man einen Wasserstrahl in die Luft erzeugen. Das war ein Riesenspaß für uns alle.

Zum Schluss des Abenteuerberges mussten wir um einen künstlichen kleinen Stausee laufen und kamen zu einem kleinen Barfusspfad. Hier mussten wir barfuss über Steine, Tannzapfen, Stroh usw. laufen.

Ein paar Meter weiter sind wir dann noch zu einem Aussichtspunkt gelaufen, der mal wieder fantastische Ausblicke auf die Bergwelt für uns bereit hielt.

Auf dem Rückweg zur Gondel konnten die Amelie und Finn noch einmal alle Stationen im Schnellgang durchspielen.

Auch an der Gondelstation wurden noch einmal alle spannenden Dinge ausprobiert bevor wir mit dem Sessellift, der Sennigrat Bahn, hinauf auf 2.400m gefahren sind.

Oben an der Bergstation des Sessellifts, konnten wir auf das imposante Hochjoch schauen, der ja schon den ganzen Tag über uns trohnt. Außerdem hatten wir einen atemberaubenden Blick in das Montafon Tal.

Diesen wirklich supertollen Blick ins Tal konnten wir dann auch auf der Talfahrt im Sessellift genießen. Ein ganz klein wenig konnten wir erahnen wie sich wohl Paraglider fühlen müssen.

Zurück im Ferienhaus waren die anderen Drei immer noch nicht zurück vom Schwimmbad. Als dann alle wieder da waren, haben wir es uns im Garten gemütlich gemacht. Opa hat mit Finn Beachball gespielt, Amelie hat Räder geschlagen und ich habe gegrillt.

Einen schönen Tag haben wir alle zusammen gemütlich ausklingen lassen.