2022-08-17 Tag 05: Aigle

Posted on

Heute war gegen Nachmittag Regen und Gewitter angekündigt. Deshalb wollten wir noch die trockene Zeit nutzen, um mit der Zahnradbahn den Berg hinab nach Aigle zu fahren. Also sind wir nach dem Frühstück mit Regenjacken im Gepäck zum Bahnhof gelaufen. Da wir die richtige Abzweigung im Ort verpasst haben, sind wir etwas zu weit in den Ort nach unten gelaufen, so dass wir ziemlich viele Treppen steil hinauf zum Bahnhof laufen mussten, was besonders für Oma und Opa sehr anstrengend war. Aber letztendlich haben wir es alle geschafft.

Am Bahnhof hat uns noch ein netter Mann geholfen die Tickets am Automaten zu kaufen und kurze Zeit später saßen wir auch schon in der Zahnradbahn. Die Zahnradbahn schlängelte sich langsam aber sicher am steilen Abhang hinunter nach Aigle.

Dort sind wir auf normalen Schienen durch den kleinen Ort zum großen Bahnhof gefahren. Der Ort Aigle ist ziemlich klein und das Zentrum auch nicht wirklich besonders. Zu Fuß sind wir durch den Ortskern geschlendert und Michi hat den Kindern ein Eis ausgegeben.

Ein netter älterer Mann hat uns sehr freundlich eine Gasse empfohlen, über die sehr alte Holzbrücken zwischen den Häusern verliefen, die es schon im Mittelalter den Menschen ermöglicht hat, bei Überschwemmungen trockenen Fußes von einem Haus zum anderen zu kommen.

Vom Ortskern sind wir langsam zum Chateau d’Aigle gelaufen. Das wollten wir uns zum Schluss noch angucken. Der Weg führte uns durch einen kleines altes Viertel der Weinbauern.

Im Schloss gab es eine Kombination aus Weinmuseum und Schlossmuseum. Das Schloss war ganz niedlich aber auch nicht zu Vergleichen mit dem tollen Chateau de Chillon, das wir uns in Montreux angeguckt haben. Dennoch hatten wir mit der Besichtigung eine nette Abwechslung.

Danach sind wir mit der Zahnradbahn wieder hinauf nach Leysin gefahren. Zu Hause ist jeder erstmal seinen eigenen Sachen nachgegangen und dann kam auch zum Glück etwas verspätet das angekündigte Gewitter. Die Kinder haben am Fenster das Naturschauspiel beobachtet und dabei geschaut wie die Pferde vor unserem Fenster auf das Gewitter reagierten.

Abends haben Sandra und ich Spaghetti Carbonara gekocht. Den Abend haben wir wie immer gemütlich ausklingen lassen.