Am Morgen unseres zweiten und letzten Tages erwartete uns eine kleine Überraschung. Direkt vor unserer Ferienwohnung verlief die Route eines Radrennens und zig Rennradfahrer fuhren direkt unterhalb unserer Fenster an uns vorbei. Natürlich haben wir uns schnell informiert welches Radrennen das war: Der Rad Marathon Tannheimer Tal. Das ist ein Rennen über 214 km und 3.500 Höhenmeter. Start- und Zielort ist das Ortszentrum von Tannheim. Die Kinder und wir alle haben begeistert aus dem Fenster zugeguckt und angefeuert. Und das bot sich bei uns auch super an, da die Straße vor unserer Ferienwohnung hinauf zum Hochtannbergpass führt und eine ordentliche Steigung hat. Da die unterschiedlichsten Kategorien von Fahren bei dem Rennen fahren durften, von Halbprofis über Amateure bis hin zu „Jederfrauen“ und „Jedermännern“aller Altersklassen, fuhren tatsächlich stundenlang Fahrer an unserer Ferienwohnung vorbei.
Heute mussten wir schon wieder abreisen. Aber wir hatten mit der Vermieterin ausgemacht, dass wir ganz entspannt bis 12 Uhr in der Wohnung bleiben konnten. Nach dem Frühstück haben wir alle unsere Sachen gepackt und um 12 Uhr konnten wir die Wohnung besenrein übergeben.
Für heute hatten wir uns noch eine kleine Wanderung vom Hochtannbergpass über den Körbersee nach Schröcken vorgenommen. Da wir den einzigen Sonntagsbus hinauf zu Pass aber verpasst haben, haben wir unser Auto in Schröcken auf dem Wanderparkplatz an der Kirche abgestellt und sind zu acht im großen Auto der Zillys zum Hochtannbergpass gefahren.
Hier oben hatten wir eine fantastische Sicht auf die umliegenden Berge und auf den Kalbelesee. Vom Parkplatz führten zwei Wanderwege zum Körbersee. Ein breiter Schotterweg, der auch für Kinderwagen ausgelegt war, führte nördlich um den Kalbelesee. Wir entschieden uns aber für den kleinen Wanderweg südlich am Kalbelesee vorbei, denn der war viel schöner und auch nicht so voll.
Der Weg führte uns wie gesagt südlich um den Kalbelesee durch saftige Alpenwiesen, die herrlich blühten. Uns als wir über die kleine Bergkuppe hinter dem See erreicht hatten, sahen wir schön den Körbersee vor uns liegen. Der Körbersee zählt zu einen der schönsten Orte in Österreich und wurde dazu auch 2017 als „Schönster Ort Österreichs“ ausgezeichnet. Und der See liegt auch wirklich schön in einem kleinen Kessel umgeben von schönen Bergenformationen.
Am See haben wir uns in dem Gasthof mit Kuchen und einem Getränk gestärkt. Dann sind wir direkt an den See gelaufen. Markus und Jan sind dann auch tatsächlich ins kalte Wasser zum Schwimmen gegangen. Mila, Amelie und Finn wollten dann auch schwimmen, aber nur Mila und Amelie haben sich dann getraut ganz ins Wasser zu springen. Finn waren nur bis zum Bauch im Wasser und ist dann wieder zurückgekommen.
Nach der Badeeinheit sind wir weiter westlich am Körbersee in das Bregenzer-Ach-Tal gelaufen. Das Tal hat uns auch sehr beeindruckt mit den hohen Bergen, von denen über Wasserfälle immer noch Schmelzwasser in die Bregenzer Ach fließt. Ein breiter Schotterweg führte uns nun vorbei an dem „Alpmuseum uf m Tannberg“ zurück nach Schröcken zur Kirche.
Ich bin dann mit Markus hinauf zum Hochtannbergpass gefahren, um das Auto abzuholen. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch gemeinsam in Schoppernau bei Italiener gegessen, bevor wir uns auf den endgültigen Heimweg gemacht haben. Ein super Wochenendtrip geht damit zu Ende, bei dem der Besuch bei dem Bergbauer Johannes das besondere Highlight war.























