2022-06-07 Tag 04: Côte Vermeille

Posted on

Heute stand ein Ausflug zur Côte Vermeille auf dem Programm. Die Zillys wollten Surfen gehen und so konnten wir den Tag für uns nutzen, um an der felsigen Küste der Côte Vermeille entlang in Richtung Spanien zu fahren. Nach dem Frühstück und einem kurzen Poolbesuch der Kinder ging es auch los.

Unsere erste Station war Argelès-sur-Mer. Argelès-sur-Mer liegt am Übergang der sandigen Côte Sableuse zur felsigen Côte Vermeille. Hier haben wir uns die moderne Strandpromenade mit dem langen feinen Sandstrand angeschaut. Dann sind wir weiter zum kleinen Jachthafen gelaufen, wo Amelie neue Flipflops bekommen hat, da ihre auf dem Weg kaputt gegangen sind.

Südlich vom Jachthafen versteckt sich das ehemalige Fischerviertel Le Racou. In diesem kleinen Viertel scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier ist es ruhig und beschaulich. Direkt am Strand liegen die alten niedlichen Fischerhäuser, die mittlerweile als Ferienwohnungen vermietet werden. Hier am Strand beginnen langsam die Felsen der Côte Vermeille.

Nach diesen schönen Eidrücken ging es im Auto entlang der abenteuerlichen Küstenstraße. Hier stürzen sich die von der Sonne ausgedörrten Klippen der östlichen Ausläufer der Pyrenäen, der Albères, ins Meer. Unser nächster Stopp war Collioure.

Collioure ist ein malerischer Ort in einer kleiner Bucht umgeben von Felsen. Der alte Leuchtturm und gleichzeitiger Glockenturm der Kirche Notre-Dame-des-Anges, die Festung des Château Royal, die die Könige von Mallorca früher zu ihrer Sommerresidenz erkoren, und mehrere Strände säumen diese Bucht.

An diesem wirklich malerischen Ort waren wir dann natürlich auch nicht alleine. Viele Touristenbusse machen hier ihren Halt und die kleinen Gassen, die Strände und die Restaurants sind überlaufen von den vielen Touristen. Trotzdem konnten wir noch entspannt am Wasser entlanglaufen, uns die Kirche anschauen und gemütlich durch die urigen Gassen schlendern.

Von dieser wunderschönen Bucht führte uns die Küstenstraße ca. 3 km weiter nach Port-Vendres. Im Gegensatz zu Collioure ist Port-Vendres ein für die Wirtschaft heute noch wichtiger Hafenort und weniger malerisch. Das macht dann auch gleich der große Anleger für Containerschiffe deutlich. Über der großen Hafenbucht erhebt sich das Cap Béar mit einem Leuchtturm und einer Festung. Hier haben wir uns nicht so lange aufgehalten und sind nur kurz zu Fuß zum Jachthafen gelaufen und haben uns mit einem Eis gestärkt.

Auf dem Rückweg zum Auto hatten wir Glück, dass gerade ein Fischerboot angelegt hatte und die Fischer nun den frisch gefangenen Fisch auf dem Kutter sortierten. Der kleine Beifang wurde einfach ins Hafenbecken geschmissen, was die Möwen für eine kleine Zwischenmahlzeit nutzten.

Weil die Kinder mittlerweile nicht mehr so viel Lust hatten, haben wir die nächste Bucht mit dem wieder sehr schönen Ort Banyuls-sur-Mer ausgelassen und sind hier durchgefahren bis zu unserer letzten Station für heute, dem Cap de Rederis. Von diesem Cap hatten wir einen tollen Blick Richtung Norden zu, Cap Béar und Richtung Süden nach Spanien und dem letzten französischen Ort Cerbère. Von dem Parkplatz sind wir einen kleinen Pfad zum westlichsten Punkt des Cap gelaufen.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz haben wir noch einen Abstecher zum Decathlon von Perpignan gemacht. Der Laden ist riesig im Vergleich zu den Decathlons in Karlsruhe und wir haben für alle etwas eingekauft. Sandra hat sich hier auch ein Bodyboard gekauft, so dass auch wir Erwachsene mal in den Wellen surfen können.

Zurück auf dem Campingplatz war es zu spät für den Pool, aber Finn und Jan sind auf den Fußballplatz vom Campingplatz gegangen. Hier waren schon viele andere Kinder, mit denen sie dann kicken konnten. Markus hat für uns alle Spaghetti Bolognese gekocht, welche wir alle sehr genossen haben.

Nach dem Essen sind die Jungs wieder zu ihrer neuen Fußballclique gegangen, Amelie und Mila haben einen Leseabend bei uns im Mobilehome veranstaltet und wir Erwachsene haben uns auf der Terrasse bei den Zillys unterhalten.