2022-01-06 Tag 05: Skifahren Mellau-Damüls

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Heute mussten wir pünktlich um 9:30 Uhr an der Talstation sein, da wir uns mit Stefan verabredet hatten, der spontan für den Feiertag in den Bregenzerwald zum Skifahren kommen wollte. Leider war Stefan nicht der Einzige mit dieser Idee, so dass er um 9:30 Uhr noch immer in der Schlange für die Skikarten stand. Wir mussten in der Zwischenzeit schon mal mit der Gondel hochfahren, da wir wie jeden Tag die Kinder um 10 Uhr an der Skischule abgeben mussten.

Glücklicherweise schaffte es Stefan dann doch recht zügig, sich die Skikarte am Schalter zu besorgen, so dass wir uns nach einer Abfahrt mit ihm am Sessellift getroffen haben.

Die Schneebedingungen waren weiterhin durch den vielen Schneefall sehr gut und wir hatten in der großen Gruppe viele Spaß. Heute sind wir alle zusammengefahren: die Zillys, Stefan, Sandra und ich. Und natürlich sind wir wieder nach Damüls rüber gefahren, da es dort einfach mehr Pisten zur Auswahl gibt. Kurz vor dem Mittag gab es leider noch zwei unglückliche Stürze. Erst bin ich im Tiefschnee am Rand neben der Piste irgendwo hängengeblieben und nach so nach vorne gestürzt, dass ich mir mein Handgelenk leicht verknackst habe. Nachdem der Schmerz sich vorläufig etwas verflüchtigt hatte, ist Stefan, auch abseits neben der Piste im Tiefschnee so über einen Stein gefahren, dass der eine Ski so stark abgebremst wurde, Stefan eine Pirouette in der Luft gedreht hat und kopfüber auf dem Rücken gelandet ist. Das war schon etwas heftiger und Stefan brauchte ein paar Minuten bis er sich wieder sortiert hatte. Zum Glück hatte er einen Helm auf. Der Ski, der über den Stein gefahren ist, hatte ein ziemlich heftige Schramm in der Mitte des Belags. So eine Schramm habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Zum Glück konnte aber auch Stefan weiterfahren. Und was lernen wir aus beiden Stürzen? 40 cm Tiefschnee reichen bei weitem nicht aus, um etwas abseits der Piste zu fahren.

Heute sind alle erst ziemlich spät zum Mittagessen eingekehrt, so dass die Zeit ziemlich knapp wurde, rechtzeitig um 15 Uhr wieder an der Skischule zu sein. Also haben Stefan und ich beschlossen zu Zweit zügig vorzufahren, damit wir es pünktlich schaffen. In der großen Gruppe dauert es dann doch immer etwas länger. Auf den Pisten haben wir es dann so richtig laufen lassen und wir haben es Spitz auf Knopf geschafft. Pünktlich um 15 Uhr waren wir am Treffpunkt der Skischule. Etwas später kamen dann auch alle anderen nach.

Amelie und Finn hatten auch einen tollen Skitag und zum Abschluss sind Sandra und ich noch mit allen Kindern zwei Abfahrten gefahren. Mila hat dabei den Skilehrer gespielt und ist allen vorausgefahren. Ivana, Marcus und Stefan wollten zu Dritt zum Tagesabschluss noch mal alles rausholen und durften noch zwei, drei Abfahrten alleine fahren.

Sandra und ich sind nach unseren kleinen Abfahrten mit den Kindern mit der Gondel runtergefahren und haben bei einem warmen Kakao auf die anderen Drei im Restaurant in der Talstation gewartet. Dort haben wir uns dann auch von Stefan verabschiedet, der sich wieder auf den Rückweg nach Karlsruhe machen musste.

Bei uns oben am Berghof sind die Kinder noch 2 Stunden im Schnee rumgetobt und sind auf den Poporutschern unseren Haushang runtergerutscht. Zum Abendessen hat uns heute Sandra leckere Spaghetti Carbonara gezaubert.

Leider wurden die Schmerzen in meinem Handgelenk am Abend immer größer und das Handgelenk war richtig angeschwollen. Von Marcus habe ich für die Nacht Voltaren-Salbe und eine Ibuprofen-Tablette bekommen, die ja auch entzündungshemmend wirkt. Mal sehen ob es hilft, aber wahrscheinlich muss ich Morgen mit Snowboardfahren aussetzen.