Heute ging es in den sehnsüchtig erwarteten Skiurlaub nach Mellau. Nachdem letztes Jahr ein Corona-Lockdown den Urlaub verhindert hatte, lassen es die heutigen Corona-Reisebedingungen trotz aufkommender Coronavariante Omikron zu, dass wir, die Familie Zilly und wir Vier, pünktlich um 11:30 Uhr im vollgepackten Auto nach Mellau im Bregenzerwald saßen. Im gesamten Skigebiet gilt eine strikte 2G-Regelung. Es dürfen also nur vollständig geimpfte Personen in das Skigebiet. Da wir wegen der Coronazahlen nicht unnötig oft mit anderen Personen in Kontakt kommen, haben wir nahezu alle Lebensmittel vorher eingekauft und auf beide Autos verteilt.
Unsere Fahrt führte uns entlang am Bodensee, über die Grenze nach Österreich und hinein in den Bregenzerwald. Leider sahen wir bis jetzt noch keinen Schnee, da es hier überall sehr warm war und der Schnee in den letzten Wochen fast komplett weggeschmolzen war.
In Mellau mussten wir dann eine kleine Bergstraße hinauf zu unserem Berghof. Der Berghof, den wir gemietet hatten liegt ca. 200 Meter oberhalb vom Ort Mellau im Tal auf der gegenüberliegenden Seite des Skigebiets. Die Straße wurde immer abenteuerlicher je höher wir fuhren. Fast durchgängig reicht die Straße nur für ein einziges Auto und Leitplanken gibt es hier auch keine. Der letzte Hof an der Straße war dann unser Berghof. Und mit dieser Berghof-Idylle hatten wir alle nicht gerechnet. Wir bewohnen hier wirklich eine Woche den ganzen Berghof alleine. Nur der direkt angrenzten Stall ist voll bewohnt mit mehreren Ziegen, drei Pferden und zwei Kälbern.
Das Auto war schnell ausgepackt und dann sind wir schnell zur Talstation gefahren, um die Skipässe und die Skikurse für die Kinder zu kaufen. Die Zillys waren dann auch bald da und genauso begeistert vom Berghof wie wir. Nachdem alles im Haus eingerichtet war und die Kinder die Umgebung erkundet hatten, sind wir alle zusammen noch mit dem Bauern Johannes in den Stall gegangen. Johannes hat den Kindern und uns allen viel über die Tiere und seine Arbeit erzählt. Zum Beispiel muss er Morgen mit dem einen Pferd in den Wald, um Baumstämme hinauszuziehen, da dort keine Maschinen mehr arbeiten können.
Das Abendessen hatte Ivana schon in Karlsruhe vorbereitet. Es gab Spaghetti Bolognese. Unsere Vermieterin kam dann auch noch hinauf zu uns, um mit uns alles zu klären. Wie wir dann erfahren haben, sind wir leider die letzten Mieter dieses tollen Hofes, da die Tochter dann in den Hof einzieht. Eigentlich wohnte sie schon hier, aber da wir den Berghof ja schon für letztes Jahr gemietet hatten und der Urlaub wegen des Lockdowns auf dieses Jahr verschoben wurde, durften wir hier noch rein. Zum Glück.
Den Abend haben wir hier in der Berghofstube bei Kaminfeuer genossen.





