Heute war unser letzter Tag in Serfaus und das Wetter war noch einmal so richtig schön. Bestes Wetter für den Klettersteig hinauf zur Burg Laudeck. Also haben wir die Kinder wieder bei Oma und Opa abgegeben, die noch einmal mit den Kindern hinauf zur Möseralm fahren wollten.
Für Sandra und mich ging es mit dem Wanderbus nach Ladis, wo wir zu Fuß zur Burg Laudeck gelaufen sind. An der Burg führte ein schmaler Pfad hinunter zu den Einstiegen der drei Klettersteige mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.
Wir haben uns natürlich den leichtesten der drei Klettersteige ausgesucht, denn schließlich war das ja auch erst unser zweiter Klettersteig. Unser Klettersteig hatte den klangvollen Namen „Via Claudia Augusta“ und war mit den Schwierigkeitsgraden A-B gekennzeichnet.
Am Einstieg am Felsen unterhalb der Burg haben wir uns unsere Klettersteigausrüstung angezogen und dann ging es hinauf. Der Klettersteig war wirklich atemberaubend und für uns echt eine Herausforderung, denn der Steig ging immer steil am fast senkrechten Felsen hinauf zur Burg.
Der Steig war zwar durch viele Eisensteigbügel gut gesichert, allerdings waren die Abstände schon ganz ordentlich, so dass wir immer mal wieder überlegen mussten, wie wir unsere Füße noch in den Felsen setzen mussten.
Das Highlight war dann kurz vor Schluss eine wackelige Holzhängebrücke. Um zu der Brück zu gelangen, musste man sich um einen kleinen Felsvorsprung vorbei, an dem es mindestens 50 Meter in die Tiefe ging. Zum Glück ist man gut gesichert.
Oben angekommen war zumindest ich ziemlich k.o.. Zum einen durch das Klettern und hochziehen und zum anderen durch die Aufregung und das viele Adrenalin, welches durch den Körper ging. Auf jeden Fall war es ein tolles Gefühl die Wand erklommen zu haben.
Oben an der Burg haben wir uns im Biergarten erstmal ein Bierchen gegönnt. Danach sind wir mit den Gondeln von Ladis aus zur Möseralm gefahren, wo wir die Kinder abgeholt haben, so dass Oma und Opa noch einmal alleine den Quellenweg vom Fisser Joch zur Kölner Haus gehen konnten.
Wir sind mit den Kindern hinüber zum Sunliner gelaufen. Von dort sind wir dann mit den Gondeln erst hinab nach Serfaus und dann hinauf zur Seealm Hög gefahren. Hier wollten wir zum Abschluss mit dem Schneisenfeger fahren. Das ist eine Art Sommerbobbahn, die auf Schienen bergab durch den Wald führt.
Zum Glück mussten wir nur kurz anstehen und dann saßen wir auch schon in den Bobs. Fest angeschnallt und nach einer kurzen Einführung wurden wir auch schon in den Bobs den Berg hinaufgezogen. Und dann ging die Post ab. Auf den Schienen sausten wir durch den Wald den Berg hinab.
Wir hatten alle einen Riesenspaß und wir wären alle gerne noch einmal gefahren. Aber wir mussten zurück zu unserem Ferienhaus, da wir uns noch vor dem letzten Abendessen frisch machen wollten. Zum Essen haben wir uns wieder mit Oma, Opa und Markus im Restaurant getroffen. Was für ein herrlicher Tag zum Abschluss unseres Sommerurlaubs. Morgen geht es zurück nach Hause nach Karlsruhe.
























