Zum Glück verlief die Nacht komplett ruhig und Amelie ging es wieder viel besser und der Magen war wieder voll ok.
Und auch das Wetter war nach den ganzen Gewittern wieder schön. Es war zwar merklich kälter, aber die Sonne kämpfte sich durch die Wolken.
Heute wollten wir mit Oma und Opa zuerst den Forscherpfad aus dem Abenteuer-Wanderbuch der Kinder laufen und dann hinauf auf zum Fisser Joch , um den Quellenweg – einen Höhenweg – zum Kölner Haus zu laufen. Nach dem Frühstück haben uns Oma und Opa abgeholt und dann sind wir mit dem Bus nach Fiss gefahren. Von hier ging es weiter mit der Gondel hinunter nach Ladis. Hier konnten wir dann auch schon einen Blick auf die Burg Laudeck werfen, die wir ja noch auf einem Klettersteig erklimmen wollen und von hier startete dann die Wanderung zum Forscherpfad.
Um zum Forscherpfad zu gelangen, mussten wir den Wassersteig hinauflaufen. Das war ein sehr schön angelegter Wandersteig in den Wald hinauf immer entlang eines kleinen Baches, der sich vom Berg nach Ladis hinabstürzte.
Kurz vor dem Forscherpfad konnten wir schon einen Schmetterling erforschen, der sich auf Amelies und Finns Hand sichtlich wohl gefühlt hatte. Dann wurden die Wanderhefte der Kinder ausgepackt und es ging hinein in den Forscherpfad.
Der Forscherpfad schlängelte sich entlang des Berghangs durch den Wald und die Kinder mussten viel über die ansässigen Pflanzen und Tier erforschen, lernen und herausfinden. Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht.
Zwischendurch hatten wir immer wieder tolle Ausblicke auf die Bergwelt. Auf dem Forscherpfad konnten die Kinder zum Beispiel erlernen, wie schwer eine Tannennadel für eine Ameise im Verhältnis für einen Menschen ist, indem sie einen Baumstamm hochheben mussten.
Allerdings dauerte das Hochwandern zum Forscherpfad und er Forscherpfad selber länger als wir gedacht hatten, so dass wir keine Zeit mehr für den Quellenweg hatten.
Wir sind dann trotzdem mit der Schönjochbahn hinauf auf das Fisser Joch gefahren. Hier auf 2.440 m Höhe war es richtig frisch. Aber wir hatten einen grandiosen Blick auf die umliegenden Berge, die zum Teil durch das gestrige Unwetter etwas verschneit waren.
Direkt an der Bergstation fanden wir hier oben einen riesengroßen Spielplatz vor, den die Kinder erstmal erobert haben. Uns wurde aber schnell zu kalt hier oben und die Zeit drängte auch etwas, da wir noch von der Mittelstation zu Fuß zum Sunliner laufen wollten, der uns dann zurück nach Serfaus bringen sollte.
Also sind wir auch schnell mit der Gondel zur Mittelstation gefahren. Der Weg zum Sunliner führte uns über die Möseralm, die im Sommer zu einer Art Freizeitpark umgestaltet wurde. Hier gab es z.B. eine kleine Schiffsschaukel wie auf dem Jahrmarkt, Ponyreiten, Trampoline, und und und….
Wir haben uns aber nur kurz im kleinen Streichelzoo aufgehalten. Denn dann mussten wir weiter, da wir auf keinen Fall die letzte Abfahrt des Sunliners verpassen wollten.
Am Sunliner haben wir noch etwas den Mountainbikern zugeschaut, bevor wir hinunter zurück nach Serfaus gefahren sind.
Den Abend haben wir alleine zu Hause verbracht. Wir haben uns leckere Spaghetti gekocht und Wizard gespielt. Danach sind wir alle ziemlich k.o. ins Bett gefallen.










































