Heute klingelte bereits um 7:30 Uhr unser Wecker, da wir pünktlich um 9 Uhr fertig zur Abreise sein wollten. Schließlich wollten wir ja noch zusammen mit den Zillys einen Abstecher zur Pont du Gard machen und aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen in Frankreich mussten wir spätestens um 21 Uhr die Grenze erreicht haben. Dafür wollten wir genug zeitlichen Puffer haben.
Fast pünktlich um 9:30 Uhr saßen wir dann auch im Auto in Richtung Pont du Gard. Die Fahrt dorthin dauerte ca. 1 Stunde und 15 Minuten und lag fast genau auf unserer Reiseroute Richtung Karlsruhe. Von der Abfahrt an der A9 waren es nur noch ca. 10 Minuten bis zu dem Parkplatz. Am Eingang mussten wir uns dann alle Tickets kaufen und nach einem kurzen Spaziergang sahen wir auf einmal das große Aquädukt, die Pont du Gard. Die Brücke ist von beeindruckender Höhe und stellt einen der am besten erhaltenen Wasserkanäle aus der Römerzeit dar. Die Brücke führt über den Fluss Gardon.
Der Aquädukt ist über 2.000 Jahre alt und war Teil einer etwa 50 km langen Wasserleitung, mit der Wasser von der Quelle nahe Uzès zur römischen Stadt Nîmes transportiert wurde. Die Brücke ist 49 Meter hoch und umfasst drei Etagen.
Wir wollten natürlich sofort hoch zur höchsten Etage, wo der Wasserkanal verlief. Eigentlich kann man auch durch den Kanal und über die Brücke laufen, aber das ging nur mit Führung und dafür hatten wir keine Zeit. Also sind wir auf der unteren Etage auf die andere Uferseite gelaufen.
Wenn man vor dieser Brücke steht, ist es eigentlich unvorstellbar, dass die Römer vor 2.000 Jahren mit purer Muskelkraft, dieses gewaltige Aquädukt gebaut haben. Das ist wirklich faszinierend.
Zum Abschluss wollten wir noch unbedingt unterhalb der Brücke ans Wasser, wo die Kinder im seichten Wasser etwas rumwarten konnten. Den endgültigen Abschluss setzte dann Finn, der in voller Montur auf einem glitschigen Stein ausgerutscht und ins Wasser gefallen ist. Zum Glück war es sehr warm und am Auto haben wir ihm dann schnell frische Sachen angezogen.
Nachdem wir uns von den Zillys verabschiedet hatten, mussten wir noch die letzten ca. 720 km bis Karlsruhe fahren. Wir kamen wirklich gut durch und waren kurz nach 20 Uhr wieder zu Hause. Ein wirklich toller Urlaub geht damit nun zu Ende. Wir konnten ihn alle nach den manchmal stressigen Corona-Zeiten zum Glück in vollen Zügen genießen.












