Für die letzten zwei Tage in Frankreich haben wir keine Ausflüge mehr geplant. Stattdessen haben wir uns Pool und Strand verschrieben. Das Wetter ist zum Glück auch wieder besser, so dass dem Ganzen auch nichts mehr im Wege stehen sollte.
Nach dem Frühstück sind wir dann mit allen Familien zunächst an den Pool gegangen, wo die Kinder wieder mächtigen Spaß hatten. Wir haben mit den Kindern ein Wettbewerb veranstaltet. Wer kann nach einem Kopfsprung ins Wasser am weitesten gleiten? Das war wirklich lustig zu sehen mit welcher Motivation alle Kinder immer wieder ins Wasser gesprungen sind. Sogar Finn hat sich kopfüber ins Becken gestürzt.
Am Pool kamen dann Mila, Rosa und Amelie auf die Idee mit dem Standup-Paddle (SUP) auf dem kleinen Kanal vom Campingplatz an den Stand zu paddeln. Also haben wir uns dann nach einem kleinen Snack mit den zwei SUPs am Kanal vor dem Campingplatz getroffen. Denn natürlich wollte ich neben her paddeln, da Amelie noch etwas zu klein dafür war, gerade wenn es vom Kanal auf das Meer geht. Außerdem hat Amelie eine Schwimmweste bekommen, man weiß ja nie.
Nachdem wir die zwei SUPs ins Wasser gelassen hatten und alle auf den Boards drauf waren, sind die drei Mädchen auf dem einen Board und ich auf dem anderen Board gemütlich den Kanal hinab Richtung Strand und Meer gepaddelt. Die Mädchen hatten richtig Spaß und der Rest ist zu Fuß nebenher gelaufen.
Kurz vor der Mündung ins Meer haben wir eine kleine Pause gemacht und ich bin alleine an die Mündung gepaddelt, um die Wellen zu checken. Die waren heute nämlich ziemlich hoch und mir war es dann zu gefährlich, dass Amelie mit den anderen zwei Mädchen ohne Erwachsenen auf das Meer und dann an den Strand paddelt. Auch bei Mila und Rosa war ich skeptisch aber Markus meinte das klappt. Unter heftigen Protest musst Amelie dann zu mir auf das Board und die zwei Mädchen hatten die Anweisung immer dicht bei mir bleiben.
Und zum Glück war Amelie bei mir auf dem Board, denn Mila und Rosa hatten große Schwierigkeiten bei dem Wellengang und liefen Gefahr an die aufgehäuften Steinwellenbrecher gedrückt zu werden, um die wir bei der Mündung ins Meer herumfahren mussten, um an den Strand zu kommen. Ich musste die Mädchen ganz schön anschreien, damit sie alle Kräfte mobilisieren konnten, um nicht an die Steine gedrückt zu werden. Amelie hat dazu permanent gebrüllt und wollte unbedingt zurück auf das Board zu Mila und Rosa. Und vermutlich hatte sie auch etwas Angst, da sie gemerkt hatte, dass die Situation ganz schön brenzlig war.
Aber zum Glück ging alles gut und wir konnten uns dann gemütlich mit den Wellen an den Strand treiben lassen. Danach mussten wir erst einmal durchschnaufen.
Da die Wellen heute für das Mittelmeer wirklich toll waren, wollten Markus und ich dann mit den SUPs aufs Meer und die Kinder wollten mit ihren Bodyboards in die Wellen. Also haben sich alle ihre Neoprenanzüge angezogen und es ging ab in die Wellen. Eigentlich wollte Markus heute mit den Kindern einen Windsurfausprobiernachmittag machen, aber dafür waren die Wellen zu hoch.
Finn hat sich noch nicht so richtig getraut mit dem Bodyboard in die Wellen zu gehen und war nur mit Sandra an der Hand in den Wellen. Amelie war dagegen richtig mutig und fand es total toll sich mit den Wellen auf dem Board treiben zu lassen. Zur Sicherheit hatte Amelie wieder die Schwimmweste an, obwohl sie überall stehen konnte. Markus und ich sind dagegen auf den SUPs die Wellen geritten und haben auch immer wieder ohne Paddel versucht im Stehen die Wellen zu reiten.
Es hat allen so viel Spaß gemacht, so dass wir völlig die Zeit vergessen hatten und auf einmal war es schon 19:30 Uhr, als wir völlig k.o. aber auch glücklich und stolz aus dem Wasser kamen. Alle haben sich schnell trockene Sachen angezogen und dann sind wir mit Sack und Pack zurück zum Campingplatz gelaufen.
Abends haben wir dann wieder lecker gegrillt. Nach den Stunden in den Wellen waren wir so richtig hungrig.














