2020-03-10 Tag 3: Skikurs Mellau-Damüls

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Heute Morgen mussten wir uns nach dem Frühstück unten an der Talstation aufteilen. Sandra ist mit Amelie die Gondel hochgefahren, um sie oben an der Bergstation zum Skikurs abzugeben und ich bin mit Finn unten im Tal zum Übungshang gegangen. Das Wetter war heute hier unten im Tal richtig mies, denn es regnete. Das hat uns aber nicht abgehalten noch vor dem Skikurs kurz zwei Abfahrten gemeinsam runter zu fahren. Finn war also trotz des Regens bestens vorbereitet für seinen Tag auf dem großen Übungshang.

Da Finn aber sehr traurig war, dass er noch unten bleiben musste, hatte ich ihm noch versprochen, ihn um 12 Uhr abzuholen und in der Gondel zum Mittagessen zu Mama und Amelie ober im Bergrestaurant zu fahren.

Mama und Amelie waren in der Zwischenzeit schon mit der Gondel zur Bergstation gefahren. Hier oben hat sich der Regen zum Glück in Schnee verwandelt. Am Treffpunkt durfte dann die Gruppe von Amalie mit dem „Easy Cheesy Express“ – auch Kindertaxi – zum Kinderhang mit dem Tellerlift fahren.

Der Schnee war ziemlich nass und das Skifahren hat nicht wirklich viel Spaß gemacht. Trotzdem haben Sandra und ich die Zeit etwas genutzt, sind dann aber nach ca. einer Stunde auf einen Glühwein eingekehrt. Auf dem Weg zum Bergrestaurant, haben wir noch einen Abstecher zum Kinderhang gemacht und haben Amelie etwas zugeschaut. Das Tellerliftfahren ging schon reibungslos und auch die Abfahrten liefen super.

Aber wir waren dann auch froh im Warmen zu sitzen und uns vom Glühwein von innen zu wärmen. Gegen Mittag musste ich mich dann auch sputen, um Finn abzuholen. Schließlich mussten wir ja zusätzlich zum Mittagessen auch noch die zwei Gondelfahrten einplanen.

Da es unten immer noch kräftig regnete, baten die Skilehrer alle Eltern die Kinder um 13 Uhr wieder abzugeben aber dann noch mal um 14 Uhr zum Übungshang zu kommen. Sie wollten dann je nach Wetter entscheiden, ob sie noch bis 15 Uhr weiterfahren. Das hieß für mich dann auch, dass ich nach dem Mittagessen unten im Tal bleiben musste, da sich ein Skifahren wegen der vielen Gondelfahrten nicht gelohnt hätte. Aber erstmal ging es für Finn zum ersten mal in die Gondel zum Mittagessen im Bergrestaurant.

Nach dem Essen mussten wir dann auch die Zeit im Blick behalten, um rechtzeitig in der Gondel zu sitzen. Aber das haben wir geschafft und Finn war wieder pünktlich bei seinem Kurs. Und es regnete dann auch tatsächlich etwas weniger. Während Finn dann fleißig am Übungshang Kurvenfahren übte, tobten sich Sandra und Amelie oben im Schnee aus. Nachdem ich Amelie für den nächsten Tag eine Essensmarke in der Skischule gekauft hatte – sie wollte unbedingt mit dem Skikurs mittags essen gehen – habe ich die eine Stunde bis 14 Uhr im Restaurant in der Talstation um die Ecke gebracht.

Um kurz nach 14 Uhr hieß es dann für die Skigruppen im Tal tatsächlich einpacken. Es regnete immer noch und die Kinder und die Skilehrer waren völlig durchnässt. Finn und ich beschlossen also auf Amelie und Mama im Restaurant zu warten und dabei ein großes Eis zu essen. Als Mama und Amelie nach einer Stunde dann auch mit der Gondel wieder nach unten kamen, hatte sich Amelie natürlich auch ein Eis verdient.

Sandra hatte sich heute entschieden für Morgen von 13-15 Uhr auch einen Skikurs in Einzelunterricht zu nehmen, den sie dann auch gleich unten in der Talstation bei der Skischule gebucht hatte.

Zum Abendessen gab es heute mal wieder Nudeln. Das ist und bleibt doch einfach das beste Skifahreressen.

Morgen müssen wir uns zu Beginn wieder aufteilen, da Finn noch ein mal unten mit seiner Gruppe starten wird. Wir hoffen, dass es aber auch für ihn bald nach oben ins Skigebiet geht.