2019-07-16 Peter Wiechenthaler Hütte

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Michi, Sandra und ich sind heute früh aufgestanden. Die Wanderung auf die Peter Wiechenthaler Hütte stand uns heute bevor. Pünktlich um 7:30 Uhr saßen wir dann auch im Auto. Für die Kinder stand heute ein toller Tag mit Oma, Opa und Rike auf dem Natron bei Maria Alm auf dem Programm.

Unser Startpunkt der Wanderung war der Parkplatz am Ende der Schlucht des Stoißengrabens. Von hier aus ging es zunächst gemächlich auf einem Forstweg durch die Schlucht immer am Buchweißbach endlang. Kurz vor dem Einstieg in den Wasserfallsteig mussten wir noch nicht ganz trockenen Fußes den Bach überqueren.

Nach ca. 1 Stunde begann der Wasserfallsteig, der an den steil abfallenden Felshängen oberhalb des Buchweißbaches entlang führte. Der Steig ist immer wieder durch Seile, Trittbügeln und Leitern versichert und war für uns alle ein richtiges Abenteuer, das richtig Spaß gemacht hat. Am Ende des Steigs warteten zwei prächtige Wasserfälle auf uns, deren Quelle am Bärenkopf entspringt und die fächerförmig Richtung Talboden stürzen. Nach den Wasserfällen mussten wir dann über Trittbügel, Brücke und Leitern den Buchweißbach überqueren.

Von nun an begann der durchgängig steile Aufstieg zunächst über einen schmalen sehr steilen Wiesenhang in Serpentinen hoch und dann weiter in den Wald. Auf dem Weg 412j ging es stetig steil bergauf durch den Wald. Der Weg war teilweise durch umgestürzte Bäume versperrt, so dass wir öfters etwas improvisieren mussten aber schließlich immer wieder auf den Wanderweg zurückkamen. Der Weg führte immer bergauf durch den Wald über den Rosenbühel zum Abzweiger Schattseitweg.

Hier haben wir uns bei herrlichem Sonnenschein etwas ausgeruht. Hier war auch der Abzweigung zu unserem angedachten Abstieg, der aber wegen Sprengarbeiten gesperrt war. Also mussten wir uns einen anderen Abstieg aussuchen, was wir aber auf die Pause auf der Hütte verschoben.

Für uns ging es nach der kleinen Pause weiter auf dem Schattseitweg über die Nordseite zur Peter Wiechenthaler Hütte. Der ganze Aufstieg von 1.038 Höhenmeter hat ca. 3 1/2 Stunden gedauert und wir wurden auf einer tollen Hütte mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Die Hütte des Österreichen Alpenvereins liegt wunderschön unterhalb des Persailhorns auf 1.707 m ü. A. und bietet tolle Ausblicke auf Saalfelden bis hin nach Zell am See und das Großglocknermassiv. Als Belohnung für die Anstrengungen der letzten Stunden haben wir uns mit zwei/drei Weizen und einem leckeren Kaiserschmarren gestärkt. Die Bedienung hat uns dann den Abstieg zum Parkplatz Bachwinkel empfohlen.

Diesen Abstieg nahmen wir dann nach der Stärkung auch in Angriff. Zu Beginn sehr steil führte uns der Wanderweg an der Südseite wieder in den Wald und schlussendlich auf einen Forstweg Richtung Bachwinkel. Wir sind aber vorher Richtung Marzon abgebogen, um auf einen Fahrradweg zurück zu unserm Parkplatz im Stoißengraben zu gelangen.

Glücklich aber auch ziemlich k.o. von der Wanderung sind wir zurück zu unserem Ferienhaus gefahren, wo wir uns wieder frisch gemacht haben. Kurz Zeit später kamen dann auch die Kinder mit Oma, Opa und Rike von ihrem Ausflug auf den Natron zurück. Die Kinder haben uns begeistert von Rutschen am Berg erzählt, die sie beim Abstieg von Natron entdeckt hatten.

So hatten wir alle einen tollen Tag und freuten uns riesig über Oma’s Frikadellen mit Kartoffelecken. Da wir alle zwar einen schönen aber auch anstrengenden Tag hinter uns hatten, lagen wir alle auch früh im Bett.