2018-08-10 Sturm Agger/Krik und Bonbonmuseum Thy

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Sturm! Heute Morgen weckte uns ein wirklicher Nordsee-Sturm mit Windgeschwindigkeiten von um die 115 km/h. Also ganz schön heftig und an Rausgehen war erstmal gar nicht zu denken.

Das war umso mehr Anlass das Frühstück ausgiebig zu genießen und dabei zuzugucken wie der Sturm über den Limfjord peitschte. Danach haben wir es uns hier im Ferienhaus gemütlich gemacht und Spiele gespielt, Bücher gelesen, Bilder gemalt und Karten geschrieben während draußen das Unwetter tobte.

Gegen Mittag hat der Wind dann etwas nachgelassen und auch die Sonne blickte vereinzelt hinter den Wolken hervor, so dass wir uns langsam nach draußen trauten, um die aufgewühlte Nordsee zu bestaunen. Dafür sind wir auf einen Parkplatz direkt hinter den Dünen gefahren. Der Wind war jedoch noch so heftig, dass uns der Sand nur so ins Gesicht peitschte. Den Kindern war das zu viel, so dass nur ich auf den Strand gelaufen bin, um ein paar Fotos zu schießen.

Wieder im Auto wussten wir dann allerdings nicht was wir mit dem angebrochenen Tag anfangen sollten, als uns dann die Idee mit dem Bonbonmuseum kam. Auf der Straße durch den Nationalpark Thy hatten wir schon mehrmals ein Schild gesehen, welches den Weg zum Bonbonmuseum wies. 20 Minuten später waren wir im Bonbonmuseum. Das Museum wird von einer deutschen Familie betrieben und ist 2017 abgebrannt. Viele alte historische Bonbongeräte konnten aber gerettet und restauriert werden, bzw. werden zur Zeit noch restauriert. So ist auch zur Zeit nur eine kleine Ausstellung mit alten Bonbonboxen und sonstigem Kram rund um das Thema Bonbon zu sehen.

Allerdings stellen die Eigentümer zum Zugucken auf herkömmliche Weise Bonbons her und erzählen dazu allerhand. Der „Verschnitt“ der Bonbonproduktion wird in kleinen Dosen gesammelt und man kann davon kostenlos probieren. Ein wahr gewordener Traum für Amelie und Finn… und natürlich auch für Sandra und mich… und ein toller Zeitvertreib bei dem Wetter.

Zurück im Ferienhaus haben wir dann noch ein bisschen gespielt und ein wenig den Kite- und Windsurfern aus unserem Fenster zugeschaut, die sich mittlerweile auf die Bretter trauten und in dem mittlerweile nur noch kräftigen Wind ihrem Sport nachgingen.

Nach dem Essen sind die Kinder dann recht schnell ins Bett gegangen und Sandra und ich genießen den Abend mal wieder damit unser Haus zu planen.