Heute Morgen klingelte um 3:00 Uhr morgens der Wecker: Ab in den Urlaub. Sandra und ich hatten uns entschieden so früh morgens loszufahren, damit wir schon vor dem Berufsverkehr die ersten Kilometer zurücklegen und die Kinder dabei schlafen können. Und dieser Plan ist auch super aufgegangen. Pünktlich um 4:00 Uhr saßen wir alle im Auto vollgepackten Auto und es ging los Richtung Norden mit dem heutigen Etappenziel Flensburg. Die Kinder waren so aufgeregt, dass es einige Zeit gedauert hat, bis dann schließlich doch die Müdigkeit gesiegt hatte und beide wieder schlafen konnten.
Nach ca. 400 km, ungefähr die Hälfte der Strecke nach Flensburg, ohne Stau, konnte ich dann auch nicht mehr weiterfahren und wir konnten unser wohlverdientes Frühstück um 07:30 Uhr zu uns nehmen.
Nach dem Frühstück konnte ich mich dann auch etwas von der Müdigkeit erholen und Sandra ist weitergefahren. Um ca. 13 Uhr sind wir dann bereits in Flensburg an unserem Hotel angekommen. Da wir erst um 14 Uhr unser Zimmer beziehen konnten, sind wir noch kurz zu Fuß in das Nahe Zentrum auf den Südermarkt an der St. Nikolaikirche gegangen und haben ein leckeres Eis gegessen bzw. einen leckeren Milchshake getrunken.
Nach dieser kleinen Stärkung konnten wir dann unser Hotelzimmer beziehen. Kurz darauf hat uns dann Anja, eine Volleyballfreundin von Sandra abgeholt, die nun schon seit 4 Jahren in Flensburg wohnt. Mit Anja hatten wir dann zusammen eine tolle Stadtführung mit der ersten Station St. Nikolaikirche. Die Kirche ist im Besitz einer beeindruckenden Orgel.
Die Innenstadt ist geprägt von den niedlich restaurierten alten Seemanns- bzw. Handelshäusern, in denen nun alle möglichen Geschäfte zu Hause sind. Die Einkaufsstraße mündet in die Norderstraße, die mit einem lustigen Ritual aufwartet. Über der Straße sind Seile von einer Hausseite auf die andere gespannt über die die Leute ihre alten Schuhe schmeißen. Das sieht ziemlich witzig aus.
Am Ende der Straße am Nordertor sind wir dann abgebogen zum Hafen. Hier sind wir dann zur Nahe gelegenen Museumswerft gegangen. An der Museumswerft stehen viele restaurierte alte Schiffe und man hat einen schönen Blick auf die gesamte Hafenanlage.
An der Museumswerft haben wir uns dann alle ein leckeres Flensburger Pils oder eine Apfelsaftschorle und ein Fischbrötchen zur Stärkung gegönnt, denn vor allem die Kinder sind ganz schön lange mit uns gelaufen.
Danach sind wir zur letzten Station zur Hafenspitze gelaufen. Hier gab es einen Spielplatz, auf dem sich die Kinder trotz des langen Fußmarsches noch weiter ausgetobt haben. Hier stießen dann auch noch Anjas Sohn Karl und Mann Micha zu uns. An der Hafenspitze sind wir dann gemeinsam Essen gegangen. Es gab Pommes und einen sehr leckeren Edelfischteller, was sonst hier am Meer.
Aber spätestens jetzt machte sich das frühe Aufstehen bemerkbar und wir sind nach einem aufregenden Tag zurück zu unserem Hotel gegangen und sind alle glücklich und zufrieden eingeschlafen.































