2017-08-25 Tag 10: Seinskopf

Posted on

Bereits um 06:15 Uhr klingelte an unserem letzten Urlaubstag unser Wecker, denn wir wollten heute von Krün aus hoch hinaus über den Seinskopf zur Schöttelkarspitze und dann zurück über den Lakaiensteig nach Krün. Um 07:45 Uhr waren wir bei Oma und Opa an der Ferienwohnung und haben die Kinder bei Oma abgeliefert und den Opa für die Wanderung aufgesammelt.

Nachdem wir unser Auto auf dem Wanderpakplatz an der Isar abgestellt hatten, ging es auch schon los. Der Wanderweg hinauf zur Schöttelkarspitze bog recht schnell von der Forststraße in den Wald ab. Der schöne Pfad schlängelte sich zunächst mit einer angenehmen Steigung durch die Bäume, so dass wir zügig die ersten 400 HM hinter uns lassen konnten. Die Steigung wurde nun nach und nach giftiger und der Untergrund steiniger. Nach insgesamt ca. 900 HM führte uns der Weg unterhalb des Felsenköpfel hinaus aus dem Wald, wo der Weg Richtung Westen durch eine Latschkieferzone abbog. Hier ging es nun die letzten 300 HM hinauf zum Seinskopf auf 1.931 m ü. NN. Von hier oben hatten wir eine tolle Aussicht ins Tal auf Mittenwald, Krün und Wallgau. Im Westen türmte sich das Wettersteingebirge auf und dank des schönen Wetters hatten wir eine sagenhafte Sicht auf die Zugspitze und auf die Alpspitz.

Mit dieser grandiosen Aussicht hatten wir hier oben das perfekte Picknick und wir konnten uns von den Strapazen des Aufstiegs erholen. Eigentlich hätten wir von hier aus über einen tollen aber auch ausgesetzten alpinen Gradweg über das Feldernkreuz hinauf zur Schöttelkarspitze weiter wandern wollen, doch die ca. 1.200 HM Aufstieg hierher hatten Opa Uwe schon zu sehr zugesetzt und so haben wir uns dazu entschlossen von hier direkt südlich des Feldernkreuz abzusteigen.

Der Abstieg hatte es die ersten 300 HM auch ganz schön in sich. Danach ging der Weg sehr schön über Serpentinen zunächst durch Latschenkiefern dann durch den Wald hinunter zur Ochsenalm. Bis hierher musste Opa Uwe ganz schön mit sich und seinem Körper kämpfen aber von hier aus konnten wir gemütlich die letzten HM den Forstweg bis zur Isarhorn Alm im Tal laufen. Wir alle waren glücklich und vor allem gesund unten angekommen und das Radler schmeckte deshalb auch besonders lecker.

Die letzten 4 km von der Isarhorn Alm im Tal bis nach Krün zu unserem Auto haben wir dann mit dem Taxi zurückgelegt, so dass wir noch genug Zeit hatten ausgiebig zu duschen/baden und uns frisch zu machen.

Beim Abendessen in der Steirer Stube haben wir dann auch die Kinder wieder getroffen, die mit Oma einen tollen Tag in Krün auf dem Spielplatz verbracht haben. Von den erlebten Abenteuern haben sie uns dann beim Essen erzählt.

Zurück in unserer Ferienwohnung haben wir noch ein wenig mit den Kindern gespielt und sind dann alle Vier glücklich und zufrieden ins Bett gefallen.