Die erste Wanderung ohne die Kinder stand heute bei uns auf dem Programm. Um 09:30 Uhr haben sich sowohl Cathrin und Veit als auch Oma und Opa bei uns vor der Ferienwohnung versammelt. Während auf die Kinder ein toller Tag zusammen mit Oma und Opa wartete, hieß es für uns ab nach Garmisch-Partenkirchen zum Parkplatz des Berggasthofs Almhütte (800m ü. NN). Hier war der Startpunkt unserer Tageswanderung hinauf auf die Kramerspitz (1.985 m ü. NN).






Vom Parkplatz aus ging unser Wanderweg direkt mit einer ordentlichen Steigung hinauf Richtung Stepbergalm. Der Weg führte uns zunächst durch lichten Bergwald und wir konnten immer wieder durch die Bäume auf das Wetterseingebirge mit der Alpspitz und der Zugspitze blicken. Leider lag die Zugspitze die gesamte Wanderung in den Wolken, was den überwältigenden Blicken aber nur wenig schadete. Nach ca. 2 Stunden mit teilweise giftigen Anstiegen über die ersten 800 HM erreichten wir die Stepbergalm, wo wir uns von den ersten Anstrengungen erholen konnten. Zudem wurden wir mit einem tollen Blick auf das Wettersteingebirge belohnt.







Von der Stepbergalm führte uns der Weg sehr steil die nächsten Höhenmeter durch eine Latschenkieferzone hinauf. Nach diesem Anstieg führte uns der Weg etwas flacher zunächst an der Bergseite und zum Schluss wieder steiler in erodiertem Gelände entlang des Rückens auf den Kramerspitzgipfel. Die Aussichten auf Garmisch-Partenkirchen und das Wettersteingebirge auf der einen Seite, das Karwendelgebirge Richtung Osten und die Ammergauer Alpen im Norden sind sensationell. Leider zogen von Norden her Wolken auf, so dass wir schnell den Abstieg über den Kramersteig in Angriff genommen haben. Der wirklich tolle Steig verlief über Schrofengelände, querte zu einem Bergsattel, wo man wieder ein Stück aufsteigen musste, um dem Gratverlauf zur Mittergernspitze zu folgen, was nach dem 1.200 HM Aufstieg noch mal richtig anstregend war.








Danach ging der Weg über steile Serpentinen zunächst durch Latschenkiefergelände, dann durch den Wald bergab zur Martinshütte, die aber heute Ruhetag hatte. Also sind wir schnell die letzten 200 HM auf einer Forststraße zurück zum Berggasthof Almhütte gegangen, wo wir uns alle mit einem erfrischenden Radler belohnt haben.




Viel Zeit hatten wir allerdings nicht mehr, da wir uns bereits um 18:30 Uhr mit den Kindern und Oma und Opa in der Steirer Stube in Krün zum Essen verabredet hatten und wir uns ja alle noch duschen wollten.
Beim Essen haben uns die Kinder dann von ihrem tollen Tag mit Oma und Opa erzählt. Amelie hat uns viele Steine gezeigt, die sie in der Isar gesammelt hat. Finn hat sich an der Isar hauptsächlich damit beschäftigt, wieder Steine in die Isar zu schmeißen. Naja, das gleicht sich dann ja aus.
Nach dem Essen sind dann alle in ihre jeweiligen Unterkünfte gefahren/gegangen und zumindest die Kinder, Sandra und ich sind sofort in den Betten eingeschlafen.